AUSSTELLER: 1. Badisches Leibgrenadier-Regiment Nr. 20.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 180
R 7927.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.5. Stiftungen, Auszeichnungen und Geschenke des großherzoglichen Hauses
22.03.1897, Karlsruhe
ANLASS: Stiftung des Großherzog-Friedrich-Fonds für bedürftige Soldaten des Unteroffizier- und Trompeterkorps.
ADRESSE: Pergament, 9 Bl. gebunden, Hs., 34,5 x 27 cm., Karton, 1 Bl. auf der Vorderseite der Innenmappe, Hs., 32,5 x 24 cm., 2 Bl. auf der hinteren Innenseite der Innenmappe, Druck, 31,5 x 23,5 cm. 1. Im oberen Kompartiment des Titelblatts ein badischer Leibdragoner in der Uniform des Feldzuges 1870/71 in winterlicher Landschaft, sein gesatteltes Pferd am Zügel haltend (Schlachten Nuits und Lisaine, braune Federzeichnung). Im unteren Kompartiment der Titel in serifenbetonter Linear-Antiqua. 2. Stiftungsurkunde des Großherzog Friedrich Fonds mit Statuten in Kursive. 3. Programm des Reiter-Festes 1896, gedruckt in Schwabacher, schwarze und goldene Lettern in mehreren Auszeichnungsgarnituren.
KÜNSTLER: H[ermann] Junker; Chr. Fr. Müller'sche Hofbuchdruckerei, Karlsruhe.
TEXT: Statuten und Stiftungsurkunde, u. a. eigenhändige Unterschriften von v. Bernhardi (später Alldeutscher und Verfasser der Schrift Vom zukünftigen Kriege, 1913) und v. Woyrsch (Verteidiger von Prczemysl 1914/15); Liste der Stifter und ihrer Einlagen; Prolog vom Reiterfest (22. 3. 1896) und Schlußwort in Versen.
MAPPE: Weißes Leder auf Pappe (äußere Mappe), Metallbeschläge, Spiegel und Vorsatz in Schmuckpapier, 37,5 x 28,5 x 3,5 cm.; graue Pappe (Deckel der Innenmappe) und Pergament (Innenmappenrücken) mit gelb/roten und schwarz/weißen Kordeln mit dem äußeren Einband verbunden, 35,1 x 27 cm. Äußerer Einband: 4,5 cm breiter blindgeprägter Schmuckrand aus breiten hochrechteckigen Rahmenlineamenten mit inliegendem Schmuckfries (C-förmig verschlungene Ranken). In den durch lineare Überschneidung gebildeten quadratischen Ecken je eine gelbmetallene bronze/bräunierte Rosette mit umlaufendem Blattmotiv (Durchmesser 2,5 cm). Im Mittelfeld ein weiterer 3,5 cm breiter blindgeprägter Schmuckrahmen aus geschweiften Rhomben mit rapportierendem vierblättrigem Blütenstand, inwärts des Rahmens floraler Randdekor (Blüten-/Blattwerk). Schmuckpapier: Violett-, blau- und grundfarbenes Pfauenaugen-Motiv. Einschlag blindgeprägt mit rapportierendem Floraldekor.
WERKSTATT: -
ADRESSE: Pergament, 9 Bl. gebunden, Hs., 34,5 x 27 cm., Karton, 1 Bl. auf der Vorderseite der Innenmappe, Hs., 32,5 x 24 cm., 2 Bl. auf der hinteren Innenseite der Innenmappe, Druck, 31,5 x 23,5 cm. 1. Im oberen Kompartiment des Titelblatts ein badischer Leibdragoner in der Uniform des Feldzuges 1870/71 in winterlicher Landschaft, sein gesatteltes Pferd am Zügel haltend (Schlachten Nuits und Lisaine, braune Federzeichnung). Im unteren Kompartiment der Titel in serifenbetonter Linear-Antiqua. 2. Stiftungsurkunde des Großherzog Friedrich Fonds mit Statuten in Kursive. 3. Programm des Reiter-Festes 1896, gedruckt in Schwabacher, schwarze und goldene Lettern in mehreren Auszeichnungsgarnituren.
KÜNSTLER: H[ermann] Junker; Chr. Fr. Müller'sche Hofbuchdruckerei, Karlsruhe.
TEXT: Statuten und Stiftungsurkunde, u. a. eigenhändige Unterschriften von v. Bernhardi (später Alldeutscher und Verfasser der Schrift Vom zukünftigen Kriege, 1913) und v. Woyrsch (Verteidiger von Prczemysl 1914/15); Liste der Stifter und ihrer Einlagen; Prolog vom Reiterfest (22. 3. 1896) und Schlußwort in Versen.
MAPPE: Weißes Leder auf Pappe (äußere Mappe), Metallbeschläge, Spiegel und Vorsatz in Schmuckpapier, 37,5 x 28,5 x 3,5 cm.; graue Pappe (Deckel der Innenmappe) und Pergament (Innenmappenrücken) mit gelb/roten und schwarz/weißen Kordeln mit dem äußeren Einband verbunden, 35,1 x 27 cm. Äußerer Einband: 4,5 cm breiter blindgeprägter Schmuckrand aus breiten hochrechteckigen Rahmenlineamenten mit inliegendem Schmuckfries (C-förmig verschlungene Ranken). In den durch lineare Überschneidung gebildeten quadratischen Ecken je eine gelbmetallene bronze/bräunierte Rosette mit umlaufendem Blattmotiv (Durchmesser 2,5 cm). Im Mittelfeld ein weiterer 3,5 cm breiter blindgeprägter Schmuckrahmen aus geschweiften Rhomben mit rapportierendem vierblättrigem Blütenstand, inwärts des Rahmens floraler Randdekor (Blüten-/Blattwerk). Schmuckpapier: Violett-, blau- und grundfarbenes Pfauenaugen-Motiv. Einschlag blindgeprägt mit rapportierendem Floraldekor.
WERKSTATT: -
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:04 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Dynastie und Regierung (Tektonik)
- Großherzogliches Haus (Tektonik)
- Dedikationen (Tektonik)
- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.5. Stiftungen, Auszeichnungen und Geschenke des großherzoglichen Hauses (Gliederung)