Bildung des Südweststaats (Handakte Ministerialrat G.H. Müller)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 2 T 1 Nr. 228
223
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 2 T 1 Staatskanzlei Württemberg-Hohenzollern
Staatskanzlei Württemberg-Hohenzollern >> 2. Verhältnis und Beziehungen zu Gesamtdeutschland >> 2.6. Bundesrepublik Deutschland >> 2.6.9. Innergebietliche Neuordnung >> 2.6.9.2. Bildung des Südweststaats >> 2.6.9.2.1. Staatsvertrag, Volksbefragung, Volksabstimmung
1948
Enthält: Denkschrift "Die Änderung der Ländergrenzen im Raum Württemberg und Baden" der Regierungskommission Württemberg-Hohenzollerns zur Vorbereitung der Wiedervereinigung von Nord- und Südwürttemberg; Bericht über die Meinungsumfrage des Instituts für Demoskopie, Allensbach, zur Südweststaatsbildung in Württemberg und Baden im August 1948; erster Vorentwurf eines Staatsvertrags über den Zusammenschluss der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern, August 1948; Vorschläge für die verwaltungsmäßige Ausgestaltung des Gesamtstaats Südwestdeutschland; Reden des badischen Staatspräsidenten Leo Wohleb im September 1948 zur Südweststaatsbildung; handschriftliche Protokollnotizen des Ministerialrats G.H. Müller über die Konferenz der Regierungschefs der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern am 16. September 1948 in Bühl; Entwürfe von Fragen für eine Volksabstimmung über den Südweststaat; Überlegungen zum Dokument Nr. 2; Notizen für eine Besprechung mit Ministerpräsident Dr. Maier am 9. September 1948; Zeitungsausschnitte mit Erklärungen von Staatspräsident Leo Wohleb; Aktenvermerk über eine Besprechung bei Gouverneur Widmer am 27. September 1948; handschriftliche Protokollnotizen des Ministerialrats G.H. Müller über die Konferenz der Regierungschefs der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern am 28. September 1948 in Bebenhausen; Darstellung des Badischen Statistischen Landesamts über die Steuerkraft der südwestdeutschen Länder Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern und Südbaden und Vergleich mit anderen deutschen Gebieten; Denkschrift der Badischen Landesregierung 1948 unter dem Titel "Baden. Geschichte, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft"; konfessionell aufgeschlüsselte Einwohnerstatistik; Schreiben von Albert Maria Lehr an Staatspräsident Lorenz Bock über die staatliche Neuordnung in Südwestdeutschland; Vorschläge des vorbereitenden Ausschusses für die Verhandlungen zwischen Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern und Baden an die Ministerpräsidenten zur Frage der Länderabgrenzungen vom 10. August 1948; Aktenvermerk über eine Besprechung von Oberregierungsrat Dr. Amann mit Präfekt Roullies am 8. September 1948; Entschließung der pfälzischen Wirtschaft zur Neubildung der deutschen Wirtschaft; Wiedervereinigung der rechts und links des Rheins gelegenen Gebiete der Kurpfalz im Rahmen eines südwestdeutschen Staates Württemberg-Baden-Pfalz; Bericht über die Arbeit des Parlamentarischen Rates zwischen dem 19. und 22. Oktober 1948; Vorbereitung eines Treffens der drei Regierungschefs auf dem Hohenneuffen; Aktennotiz über die Sitzung des Ausschusses für Ländergrenzen in Mannheim am 27. August 1948; Ausführungen des badischen Vertreters vor dem Ausschuss für Ländergrenzen in der Sitzung vom 27. August 1948 in Mannheim; Frankfurter Dokumente; Protokoll der Konferenz der drei Regierungschefs der südwestdeutschen Länder in Bebenhausen am 28. September 1948; Ergebnisse der Beratungen des Fachausschusses vom 10. November 1948
Staatskanzlei Württemberg-Hohenzollern
Archivale
Amann, Karl; Regierungsbeamter, 1899-1990
Roullies, Präfekt
Allensbach KN; Institut für Demoskopie
Bebenhausen, Tübingen TÜ
Bühl RA
Hohenneuffen : Neuffen ES; Burg
Kurpfalz; Wiedervereinigung
Mannheim MA
Südweststaat, Bildung
Frankfurter Dokumente
Gouverneursbesprechungen
Meinungsumfrage
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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03.04.2025, 13:43 MESZ
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