Handakte zur Heimatpflege insbesondere Sauerländischer Gebirgsverein, Jugendherberge, Westfälischer Heimatbund, Bodendenkmalpflege
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NL Th, 38
NL Th Landrat Dr. Fritz Thomée, Altena
Landrat Dr. Fritz Thomée, Altena >> 03.00.00.00 Kunst und Heimatkunde >> 03.01.00.00 Kunst und Heimatpflege generell
1928 - 1930
Enthält: Enth.u.a.: Schrift "Eine dringende Aufgabe provinzieller Kulturpolitik - über die Notwendigkeit eines Provinzialinstituts für Westfälische Landes- und Volkskunde"; "Die deutschen Familien-Verbände als Völkerkeime, als Retter des schwindenden deutschen Volkes"; Mitgliedsliste Vereinigung Westfälischer Museen; Schreiben Pütters über ein geplantes Heimatbuch Balve mit Gliederungsvorschlag; Satzung des SGV 1929; Fotos von der Ausgrabung Vorstenburg bei Neheim; Flugblatt "Schafft Baustene zum Turmbau auf der Hohen Bracht im Sauerland!"; Schutz alter und bemerkenswerter Bäume im Kreis Altena mit Polizeiverordnung und Baumliste; Korrespondenzen mit Heimatforschern u.a. Wilhelm Lienenkämper; Jahresberichte des Gau Sauerlandes 1928 und 1929; dgl. Westfälischer Heimatbund; Restaurierung der Türme der Soester Wiesenkirche mit Wettbewerbsunterlagen und Kostenvoranschlag, 1930; Mitgliederliste des Fachausschusses für Denkmal-, Bau- und Kunstpflege; Protokolle der Westfälischen Altertumskommission; dgl. des Gau Sauerland im Reichsverband für Deutsche Jugendherbergen e.V. u.a. Diskussion um den Erwerb der Villa Alpenburg in Altena zwecks Einrichtung einer zweiten Jugendherberge; Rundschreiben des Westfälischen Heimatbundes; Sitzungsprotokolle des Westfälischen Heimatbundes und seiner Ausschüsse; Gutachten über die Bebauung des Hindenburgschlosses und Neuplatzes in Münster, 1930.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ