Ernst-Barlach-Nachlaß: Beziehungen zu den Erben 1977-1990
Vollständigen Titel anzeigen
AdK-O 3627
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 02. Direktion >> 02.4. Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Archive, Arbeitsgruppen >> 02.4.4. Archive/Nachlässe
1977 - 1990
Enthält: Schriftwechsel, betr. Absprachen über gegenseitige Besuche und u.a. - Vorschlag für ein Bronze-Guß-Programm, Vereinbarung über den Nachguß des "Bettler", Beanstandungen der Erben an der Herstellung von Pozellan-Nachgüssen in Meißen, Interesse an einer Neuauflage von Holzschnitten-Mappen Ernst Barlachs, 1977-78 - Vorbereitung der Barlach-Ausstellung in der Nationalgalerie, Durchführung des Guß-Programms, Einrichtung der Barlach-Kunstpflege-GmbH in Hamburg, Informationen über die geplante Bronze-Guß-Verkaufsausstellung der Barlach-Erben, 1979-80 - Beschaffung eines Erbschein-Duplikats für Nikolaus Barlach, Nachauflage des Ausstellungskatalogs "Ernst Barlach. Werke und Werkentwürfe aus fünf Jahrzehnten" einschließlich der Bitte um einen Überlick der Barlach-Arbeiten im Nachlaß von Tilla Durieux, Zustimmung der Erben für die geplante Barlach-Ausstellung in Zagreb und Belgrad, Bitte der Erben um ein Bestandsverzeichnis des Nachlasses von Marga Böhmer, Herstellung von Arbeitskopien der Barlachschen Original-Manuskripte, Fortführung des Holzschnitt-Programms, Planung einer Barlach-Ausstellung in Venedig, Schenkung div. elektronischer Geräte für das E-Studio der Akademie durch Hans Barlach, 1981-82 - Fortführung des Guß-Programms, Planung einer weiteren Verkaufsausstellung "Ernst Barlach. Unbekannte Bronzen" durch die Erben, Erörterung der Schutzfristen- und Urheberrechtsproblematik, Barlach-Ausstellung in Wien, Uraufführung der Oper "Die Sündflut" (Ernst Barlach / Udo Zimmermann) in Köln, Vorbereitung der Inventur in Güstrow, 1983-85 - Abschluß des Guß-Programms, Planung von Ausstellungen in Stade und Wolfsburg, Probleme bei der Inventur in Güstrow, Ablösung von Ull Eisel als Gedenkstätten-Leiterin, Protest der Hamburger Nachlaßverwaltung gegen die von den Erben nicht genehmigten fotografische Aufnahmen von Uwe Sämann für das Barlach-Buch-Projekt von Tom Crepon (u.a. Schreiben von Tom Crepon an Hans Barlach), Fortsetzung der Inventur in Güstrow, Überschreibung des Eigentums am Heidberg-Grundstück an die Brüder Ernst und Hans Barlach, Eröffnung des Ernst-Barlach-Museums in Wedel, Vorschlag von Siegfried Krepp für die Aufstellung der Barlach-Plastik "Geistkämpfer" auf dem Berliner Bebel-Platz, 1986-87 - Durchführung der Ausstellung "Denkzeichen" in Rostock und Übernahme der Ausstellung des Museums Schloß Gottorf, Veröffentlichung von Barlach-Texten in der Zeitschrift "Sinn und Form", 1988-89
Direktorat / Sektionsarbeit
1 Mappe, 210 Bl.;
Akte
Verweis: AdK-O: lfd. Nr. 3628, 5678
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Archiv der Akademie der Künste (Tektonik)
- Historisches Archiv (Tektonik)
- 2. Akademie der Künste der DDR (1950-1993) (Tektonik)
- Akademie der Künste (Ost) (Bestand)
- 02. Direktion (Gliederung)
- 02.4. Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Archive, Arbeitsgruppen (Gliederung)
- 02.4.4. Archive/Nachlässe (Gliederung)