Wildbad G (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 421 b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Heimsheim - Winnenden
(1471) ca. 1520-1742
1. Zur Geschichte der Geistlichen Verwaltung Wildbad: In vorreformatorischer Zeit gehörte Wildbad zur Diözese Konstanz und zu dessen Archivdiakonat vor dem Schwarzwald ("ante Nemus"). Die von Herzog Ulrich 1534/35 im Herzogtum Württemberg begonnene Reformation wurde von seinem Nachfolger Herzog Christoph (1550-1568) zu Ende geführt. Die neu geschaffene evangelische Landeskirche teilte man in Generalsuperintendenzen ein, denen die Spezialsuperintendenzen (Dekanate) untergeordnet waren. Nach der Synodalordnung von 1547 bildeten Herrenberg, Neuenbürg und Wildbad eine dieser Spezialsuperintendenzen. Schon drei Jahre später, 1550, wurde aus Wildbad ein eigenes Dekanat, welches der Generalsuperintendenz Maulbronn zugeordnet wurde. Nach mehreren Ansätzen festigte sich im 17. und 18. Jahrhundert die Einteilung der evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Spezialate wurden den weltlichen Ämtern angepaßt, und das 19. Jahrhundert hat von 1821 an die kirchlichen Bezirke immer stärker den politischen Grenzen angeglichen. Literatur: Binder, Christian, Wirtembergs Kirchen- und Lehrämter, 2, Tübingen 1798 Das Land Baden-Württemberg, 5, Stuttgart 1976 Schäfer Gerhard, Gliederung der evangelischen Landeskirche in Württemberg um 1840, in: Historischer Atlas von Baden-Württemberg. Erläuterungen VIII, 9, Stuttgart 1974
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Beständen der weltlichen Ämter und geistlichen Verwaltungen handelt es sich um "topographische Auslesebestände", die verschiedene Provenienzen umfassen. Die Entstehung dieser Bestände ist in der "Übersicht über die Bestände des Haupt- staatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999, S. 141 ff.) erläutert. Weitere Überlieferungen betreffend die geistliche Verwaltung Wildbad finden sich vor allem in folgenden Beständen: A 281 Kirchenvisitationsakten A 282 Kirchenrat: Verschlossene Registratur A 284/107 a Kirchenrat: Ämterregistratur - GV Wildbad A 288 Heiligendeputation A 602 Württembergische Regesten H 102/83 Geistliche Lagerbücher: GV Wildbad. Urkunden und Akten (ein Büschel) des Bestandes A 421b waren bisher durch ein von Carl Pfaff erstelltes, handschriftliches Findbuch vom Mai 1820 erschlossen, weitere Akten waren unverzeichnet. Letztere stammen aus dem ehemaligen Ludwigsburger Bestand A 421 L Amt Wildbad. Bei der Neuverzeichnung wurden Urkunden und Akten getrennt aufgenommen. Die Urkunde in Abteilung 1.1 lagert im Bestand A 602 Württembergische Regesten unter Nr. 14581, die Urkunde von 1589 im vorliegenden Bestand A 421b in Abteilung 1.2 unter Nr. 1. Die Akten wurden nach einer Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Ordnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert. Zu den neuen Büschelnummern vgl. die Konkordanz am Ende dieses Repertoriums. Die Neueaufnahme erfolgte im Februar 2002 unter Mitwirkung der Praktikantin Margit Grünewald unter Anwendung des Computerprogramms Midosa 95. Der Bestand umfaßt nun - außer der Urkunde - 16 Büschel im Umfang von 0,1 lfd. m. Das bisherige Findbuch von C. Pfaff wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Stuttgart, im März 2002 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungsverzeichnis: Az. Aktenzeichen
Bestellnr. Bestellnummer
Bl. Blatt
Bü Büschel
lfd. m laufende Meter
o. D. ohne Datum
Ordnungsnr. Ordnungsnummer
S. Seite
Schr. Schriftstück(e)
vgl. vergleiche
Konkordanz:
alte Nr. Ordnungsnr. Bestellnr.
A 602 Nr. 14581 1 A 602 Nr. 14581
A 421 b Bü 1 4 A 421 b Bü 2
A 421 b Bü 1 5 A 421 b Bü 3
A 421 b Bü 1 6 A 421 b Bü 4
A 421 b Bü 1 9 A 421 b Bü 7
A 421 b Bü 1 10 A 421 b Bü 8
A 421 b Bü 1 11 A 421 b Bü 9
A 421 b Bü 1 12 A 421 b Bü 10
A 421 b Bü 1 13 A 421 b Bü 11
A 421 b Bü 1 14 A 421 b Bü 12
A 421 b Bü 1 16 A 421 b Bü 14
A 421 b U 24 2 A 421 b U 1
A 421 L Bü 1 3 A 421 b Bü 1
A 421 L Bü 1 7 A 421 b Bü 5
A 421 L Bü 1 17 A 421 b Bü 15
A 421 L Bü 1 18 A 421 b Bü 16
A 421 L Bü 5 15 A 421 b Bü 13
A 421 L Bü 6 8 A 421 b Bü 6
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Bei den altwürttembergischen Beständen der weltlichen Ämter und geistlichen Verwaltungen handelt es sich um "topographische Auslesebestände", die verschiedene Provenienzen umfassen. Die Entstehung dieser Bestände ist in der "Übersicht über die Bestände des Haupt- staatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv" (2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999, S. 141 ff.) erläutert. Weitere Überlieferungen betreffend die geistliche Verwaltung Wildbad finden sich vor allem in folgenden Beständen: A 281 Kirchenvisitationsakten A 282 Kirchenrat: Verschlossene Registratur A 284/107 a Kirchenrat: Ämterregistratur - GV Wildbad A 288 Heiligendeputation A 602 Württembergische Regesten H 102/83 Geistliche Lagerbücher: GV Wildbad. Urkunden und Akten (ein Büschel) des Bestandes A 421b waren bisher durch ein von Carl Pfaff erstelltes, handschriftliches Findbuch vom Mai 1820 erschlossen, weitere Akten waren unverzeichnet. Letztere stammen aus dem ehemaligen Ludwigsburger Bestand A 421 L Amt Wildbad. Bei der Neuverzeichnung wurden Urkunden und Akten getrennt aufgenommen. Die Urkunde in Abteilung 1.1 lagert im Bestand A 602 Württembergische Regesten unter Nr. 14581, die Urkunde von 1589 im vorliegenden Bestand A 421b in Abteilung 1.2 unter Nr. 1. Die Akten wurden nach einer Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Ordnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert. Zu den neuen Büschelnummern vgl. die Konkordanz am Ende dieses Repertoriums. Die Neueaufnahme erfolgte im Februar 2002 unter Mitwirkung der Praktikantin Margit Grünewald unter Anwendung des Computerprogramms Midosa 95. Der Bestand umfaßt nun - außer der Urkunde - 16 Büschel im Umfang von 0,1 lfd. m. Das bisherige Findbuch von C. Pfaff wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Stuttgart, im März 2002 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungsverzeichnis: Az. Aktenzeichen
Bestellnr. Bestellnummer
Bl. Blatt
Bü Büschel
lfd. m laufende Meter
o. D. ohne Datum
Ordnungsnr. Ordnungsnummer
S. Seite
Schr. Schriftstück(e)
vgl. vergleiche
Konkordanz:
alte Nr. Ordnungsnr. Bestellnr.
A 602 Nr. 14581 1 A 602 Nr. 14581
A 421 b Bü 1 4 A 421 b Bü 2
A 421 b Bü 1 5 A 421 b Bü 3
A 421 b Bü 1 6 A 421 b Bü 4
A 421 b Bü 1 9 A 421 b Bü 7
A 421 b Bü 1 10 A 421 b Bü 8
A 421 b Bü 1 11 A 421 b Bü 9
A 421 b Bü 1 12 A 421 b Bü 10
A 421 b Bü 1 13 A 421 b Bü 11
A 421 b Bü 1 14 A 421 b Bü 12
A 421 b Bü 1 16 A 421 b Bü 14
A 421 b U 24 2 A 421 b U 1
A 421 L Bü 1 3 A 421 b Bü 1
A 421 L Bü 1 7 A 421 b Bü 5
A 421 L Bü 1 17 A 421 b Bü 15
A 421 L Bü 1 18 A 421 b Bü 16
A 421 L Bü 5 15 A 421 b Bü 13
A 421 L Bü 6 8 A 421 b Bü 6
1 Urkunde, 16 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ