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Prior Johann und der Konvent von Schlüchtern bekunden, dass sie
eine im Folgenden inserierte Urkunde von Johann [von Merlau], Abt von
Fulda, und d...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1411-1420
1420 März 14
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben uff jar unde tagk als vorgeschribin stet
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Prior Johann und der Konvent von Schlüchtern bekunden, dass sie eine im Folgenden inserierte Urkunde von Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und dem Pfleger Hermann von Buchenau erhalten haben. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1420 März 14: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und Hermann von Buchenau, Pfleger, bekunden, dass Gottfried Faulhaber (Fuelhaber) für sich, seine Eltern und seine Erben ein Seelgerät mit Vigil und Seelenmesse nach Gewohnheit des Klosters (bruderschafft) mit einem ihm bisher als Lehen gehörenden Gut in Weiperz (Witprechts), derzeit bewirtschaftet von Johann (Hans) Ruffer genannt Cruesse, mit allem Zubehör gestiftet hat. Zum Zeichen der Anerkennung der Lehnsherrschaft sollen Prior und Konvent dem Abt jährlich an Martini [November 11] ein Pfund Wachs zahlen. Ankündigung der großen Siegel des Abtes Johann und Hermanns von Buchenau. Siegelankündigung Gottfried Faulhabers. (Datum anno Domini millesimo quadringentesimo vicesimo feria quinta post Dominicam Oculi). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent von Schlüchtern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.