Notar Georg Krenckel, Bürger zu Altdorf genannt Weingarten, beurkundet in der neuen Hofstube des Klosters Weingarten folgende von Dr. iur. Johann Sigmund Hornstein, Syndikus der Schwäbische Reichsprälaten, angeordneten Vermächtnisse in Ergänzung zu einem bereits früher errichteten Testament, das Abt Georg [Wegelin] von Weingarten zur Verwahrung bzw. Vollstreckung übergeben worden war. Seine Base Jungfrau Elisabeth Untz soll 600 fl in Zinsbriefen erhalten. Vetter Hans Jakob Untz bekommt zwei goldene Ringe, einer mit einem Saphir, der andere mit einen Rubin besetzt, die Hornstein von seinem Vater zum Magisterium bzw. Doktorat gegeben wurden. Er erhält auch sein großes Corpus Iuris glossatum. Seinem Schreiber Jakob Holl vermacht er 50 fl samt 3 großen, starken "Denkringen".
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Notar Georg Krenckel, Bürger zu Altdorf genannt Weingarten, beurkundet in der neuen Hofstube des Klosters Weingarten folgende von Dr. iur. Johann Sigmund Hornstein, Syndikus der Schwäbische Reichsprälaten, angeordneten Vermächtnisse in Ergänzung zu einem bereits früher errichteten Testament, das Abt Georg [Wegelin] von Weingarten zur Verwahrung bzw. Vollstreckung übergeben worden war. Seine Base Jungfrau Elisabeth Untz soll 600 fl in Zinsbriefen erhalten. Vetter Hans Jakob Untz bekommt zwei goldene Ringe, einer mit einem Saphir, der andere mit einen Rubin besetzt, die Hornstein von seinem Vater zum Magisterium bzw. Doktorat gegeben wurden. Er erhält auch sein großes Corpus Iuris glossatum. Seinem Schreiber Jakob Holl vermacht er 50 fl samt 3 großen, starken "Denkringen".
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1627
09198
B 522 II U 1544
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1599 September 3 (freytag, welcher war der drite tag des monats Septembris corrigirten und pro diversitate calendariorum der vier und zwaintzigiste tag Augstmonats veteris styli)
46,1 x 62 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Notar Georg Krenckel, Bürger zu Altdorf genannt Weingarten
Empfänger: Dr. iur. Johann Sigmund Hornstein (Hornsteiner), Syndikus der Schwäbische Reichsprälaten
Zeugen: Dres. med. Johann Gebhard Ackermann und Johann Schleyer (Schleher) zu Konstanz, Joachim Frey, Michel Pfister, Georg und Melchior Widenmann, Andreas Bendel, Sekretäre, Schreiber und Diener des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Empfänger: Dr. iur. Johann Sigmund Hornstein (Hornsteiner), Syndikus der Schwäbische Reichsprälaten
Zeugen: Dres. med. Johann Gebhard Ackermann und Johann Schleyer (Schleher) zu Konstanz, Joachim Frey, Michel Pfister, Georg und Melchior Widenmann, Andreas Bendel, Sekretäre, Schreiber und Diener des Klosters Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Ackermann, Johann Gebhard; Arzt
Bendel, Andreas
Frey, Joachim, Sekretär
Holl, Jakob, Schreiber
Hornstein, Johann Sigmund, Dr. iur., Syndikus
Hornsteiner, Johann Sigmund, Dr. iur., Syndikus
Krenckel, Georg, Notar
Pfister, Michael
Schleher, Johann, Dr. med.
Schleyer, Johann, Dr. med.
Schwäbische Reichsprälaten, Syndikus
Untz, Elisabeth
Untz, Hans Jakob
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Widenmann, Georg
Widenmann, Melchior
Altdorf = Weingarten RV; Notar
Konstanz KN; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Hofstube
Weingarten RV; Kloster, Schreiber
Weingarten RV; Kloster, Sekretär
Weingarten RV; Notare
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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