Erzherzog Leopold von Österreich verpfändet im Namen des Kaisers und seiner Brüder an Ferdinand von Hohenberg die Dörfer Weitingen und Hirschau für 40.000 fl. +Markgraf Karl zu Burgau hatte Karl und Ferdinand von Hohenberg, österreichische Räte bzw. Hauptmann, die Dörfer Bubsheim (Buebißheimb) und Holzheim in der Markgrafschaft Burgau geschenkt, die sie ihrerseits um 80.000 fl an Leopold verkauft haben. Ferdinand bezieht an Stelle eines fünfprozentigen Zinses aus seinem Anteil von 40.000 fl die Einkünfte aus Weitingen und Hirschau, bis die Kaufsumme bezahlt ist; er hat darüber mit der oberösterreichischen Kammer abzurechnen. An Stelle einer Pflegerbesoldung erhält er jährlich 2 Fuder Wein, 20 Malter Roggen, 20 Malter Dinkel (Vesen) und 25 Malter Hafer. Sollten die Dörfer den Zins nicht aufbringen, soll der Rest von der Herrschaft Hohenberg bezogen werden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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