Kaufbriefe über Reischachsche Güter in Riet und Nußdorf
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 415 L Bü 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 415 L Vaihingen W
Vaihingen W >> 2 Beziehungen zu fremden Herrschaften
1769 März 2, Nußdorf
Friedrich Ludwig von Reischach, Jagdjunker zu Nußdorf, verkauft dem Rittmeister Christoph Ferdinand von Reischach zu Ludwigsburg 3 Viertel 7 1/4 Ruten der Brüelwiesen, Rieter Markung, um 300 Gulden.
Ausfertigung, Papier, 1 Lacksiegel mit Unterschriften (Nr. 1)
1769 März 13, Unterriexingen
Ludwig Christoph Reyscher, Baron Hopferischer Stabsamtmann zu Unterriexingen, verkauft namens der Witwe des Friedrich Wilhelm von Reischach vom Reichenstein, Herr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, Hessen-Darmstädtischer Kammerjunker und Jägermeister des Oberforstes Ramrod, geb. Teufelin von Birkensee, an Friedrich Gutscher, Schultheiß, und Leonhard Holzhauer, Schulmeister, beide zu Riet, den ererbten Anteil am Dr. Oßwaldschen Gut zu Riet für 829 Gulden, 5 Carolins und 100 Gulden an Aufwendungskosten zu gen. Bedingungen.
Abschrift (Nr. 2)
1769 März 21, Unterriexingen
Ludwig Christoph Reyscher, Baron von Hopferischer Stabsamtmann zu Unterriexingen, verkauft namens der Witwe des Friedrich Wilhelm von Reischach von Reichenstein, Herr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, Hessen-Darmstädtischer Kammerjunker und Jägermeister des Oberamtes Ramrod, geb. Teufelin von Birkensee in Darmstadt, an Johann Michael Rapp, Bürger und Bauer zu Nußdorf, die ererbten Güter zu Nußdorf für 280 Gulden und 6 Carolins zu gen. Bedingungen.
Ausfertigung, Papier, 1 Lacksiegel und 1 Petschaft, mit Unterschriften (Nr. 3)
1776 Februar 28, Riet
Baron Carl Ludwig Wilhelm von Reischach, Hauptmann und Kammerjunker zu Riet, verkauft an Juliane Augusta und Sophia Maria von Reischach und deren Bruder Gottlieb Benjamin von Reischach zu Nußdorf 3 Viertel Garten in dem sogen. Dr. Oßwaldschen Garten zu Riet um 275 Gulden.
Beglaubigte Abschrift (Nr. 4)
1776 März 27, Riet und Stuttgart
Leutnant Carl August Ludwig von Reischach verkauft dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd, Christoph Ferdinand von Reischach, 3 Viertel eines Gartens in dem sogen. Dr. Oßwaldschen Garten zu Riet um 250 Gulden.
Ausfertigung, Papier, mit Unterschriften (Nr. 5)
1777 September 20
Carl Rudolph von Reischach zum Reichenstein, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, herzoglich württembergischer Leutnant, überläßt dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd Christoph Ferdinand von Reischach wegen einer fälligen Kapitalschuld von 1100 fl seine in Nußdorf geerbten Gebäude, Güter und Gefälle für 1140 fl.
Ausfertigung, Papier, 2 Lacksiegel, mit Unterschriften (Nr. 6)
1777 September 20, Riet und Stuttgart
Baron Carl Wilhelm Ludwig von Reischach zum Reichenstein, Hauptmann und Kammerjunker zu Riet, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, verkauft dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd, Christoph Ferdinand von Reischach zum Reichenstein, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, wegen des Leutrumschen Schloßkaufes zu Riet seine Gebäude, Rechte, Gefälle und Einkünfte zu Nußdorf außer dem Schloß und anderen gen. Gütern und Gefällen für 1500 Gulden, wovon er 1155 Gulden wegen des Leutrumschen Schloßkaufs zu Riet an den herzoglichen Kirchenrat in Stuttgart zu zahlen hat.
Ausfertigung, Papier, 6 Lacksiegel, mit Unterschriften (Nr. 7)
1777 Oktober 2, Riet und Stuttgart
Leutnant Carl August von Reischach, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, verkauft dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd, Christoph Ferdinand von Reischach, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, wegen anstehender Ehescheidung seinen in Nußdorf erblichen Anteil an Gebäuden, Gütern und Gefällen mit Ausnahme der Jagd für 1450 Gulden.
2 Ausfertigungen, Papier, 2 Lacksiegel, mit Unterschriften (Nr. 8, 9)
Bem.: Zu Reyscher, vgl. NWDB, Bd. 2, 1963, 3008
Friedrich Ludwig von Reischach, Jagdjunker zu Nußdorf, verkauft dem Rittmeister Christoph Ferdinand von Reischach zu Ludwigsburg 3 Viertel 7 1/4 Ruten der Brüelwiesen, Rieter Markung, um 300 Gulden.
Ausfertigung, Papier, 1 Lacksiegel mit Unterschriften (Nr. 1)
1769 März 13, Unterriexingen
Ludwig Christoph Reyscher, Baron Hopferischer Stabsamtmann zu Unterriexingen, verkauft namens der Witwe des Friedrich Wilhelm von Reischach vom Reichenstein, Herr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, Hessen-Darmstädtischer Kammerjunker und Jägermeister des Oberforstes Ramrod, geb. Teufelin von Birkensee, an Friedrich Gutscher, Schultheiß, und Leonhard Holzhauer, Schulmeister, beide zu Riet, den ererbten Anteil am Dr. Oßwaldschen Gut zu Riet für 829 Gulden, 5 Carolins und 100 Gulden an Aufwendungskosten zu gen. Bedingungen.
Abschrift (Nr. 2)
1769 März 21, Unterriexingen
Ludwig Christoph Reyscher, Baron von Hopferischer Stabsamtmann zu Unterriexingen, verkauft namens der Witwe des Friedrich Wilhelm von Reischach von Reichenstein, Herr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, Hessen-Darmstädtischer Kammerjunker und Jägermeister des Oberamtes Ramrod, geb. Teufelin von Birkensee in Darmstadt, an Johann Michael Rapp, Bürger und Bauer zu Nußdorf, die ererbten Güter zu Nußdorf für 280 Gulden und 6 Carolins zu gen. Bedingungen.
Ausfertigung, Papier, 1 Lacksiegel und 1 Petschaft, mit Unterschriften (Nr. 3)
1776 Februar 28, Riet
Baron Carl Ludwig Wilhelm von Reischach, Hauptmann und Kammerjunker zu Riet, verkauft an Juliane Augusta und Sophia Maria von Reischach und deren Bruder Gottlieb Benjamin von Reischach zu Nußdorf 3 Viertel Garten in dem sogen. Dr. Oßwaldschen Garten zu Riet um 275 Gulden.
Beglaubigte Abschrift (Nr. 4)
1776 März 27, Riet und Stuttgart
Leutnant Carl August Ludwig von Reischach verkauft dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd, Christoph Ferdinand von Reischach, 3 Viertel eines Gartens in dem sogen. Dr. Oßwaldschen Garten zu Riet um 250 Gulden.
Ausfertigung, Papier, mit Unterschriften (Nr. 5)
1777 September 20
Carl Rudolph von Reischach zum Reichenstein, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, herzoglich württembergischer Leutnant, überläßt dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd Christoph Ferdinand von Reischach wegen einer fälligen Kapitalschuld von 1100 fl seine in Nußdorf geerbten Gebäude, Güter und Gefälle für 1140 fl.
Ausfertigung, Papier, 2 Lacksiegel, mit Unterschriften (Nr. 6)
1777 September 20, Riet und Stuttgart
Baron Carl Wilhelm Ludwig von Reischach zum Reichenstein, Hauptmann und Kammerjunker zu Riet, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, verkauft dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd, Christoph Ferdinand von Reischach zum Reichenstein, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, wegen des Leutrumschen Schloßkaufes zu Riet seine Gebäude, Rechte, Gefälle und Einkünfte zu Nußdorf außer dem Schloß und anderen gen. Gütern und Gefällen für 1500 Gulden, wovon er 1155 Gulden wegen des Leutrumschen Schloßkaufs zu Riet an den herzoglichen Kirchenrat in Stuttgart zu zahlen hat.
Ausfertigung, Papier, 6 Lacksiegel, mit Unterschriften (Nr. 7)
1777 Oktober 2, Riet und Stuttgart
Leutnant Carl August von Reischach, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, verkauft dem herzoglich württembergischen Rittmeister bei der Garde zu Pferd, Christoph Ferdinand von Reischach, Mitherr zu Nußdorf, Eberdingen und Riet, wegen anstehender Ehescheidung seinen in Nußdorf erblichen Anteil an Gebäuden, Gütern und Gefällen mit Ausnahme der Jagd für 1450 Gulden.
2 Ausfertigungen, Papier, 2 Lacksiegel, mit Unterschriften (Nr. 8, 9)
Bem.: Zu Reyscher, vgl. NWDB, Bd. 2, 1963, 3008
9 Schr.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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