Eberhard Jodocus König von Königsthals Studienbeginn in Helmstedt
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E 15 Nr. 237
E 15 Familienarchiv König von Königsthal
Familienarchiv König von Königsthal
1713 - 1765
Enthält:
(1) 1764 Mai 6, Wetzlar: Handschriftliche Instruktion des Gustav Georg König von Königsthal für seinen Sohn Eberhard Jodocus. Der Vater wird den Sohn bis Marburg begleiten, für die selbständige Weiterreise mit dem Postwagen bis Kassel erhielt der Sohn einen Universitätspass (= Prod. 2). In Kassel soll die Wartezeit auf den Postwagen, der über Minden nach Göttingen fährt, genützt werden. Zu besichtigen sind: Modellhaus, Zeughaus, Schloss, Kunstkammer, Bad, Orangerie, der allergröste Lorbeerbaum, der Augarten, der Weise Stein oder WinterKasten (: allwo oben in Herculis Käule mein Nahme sich finden wird :). Erinnerung des Vaters an Minden. In Göttingen ist Professor (Johann Christoph) Gatterer zu besuchen, dem ein Schreiben zu übergeben ist. Gleiches gilt für Professor (Johann Stephan) Pütter. Zu besichtigen sind dort u.a. die Universität, die Bibliothek, das Kollegienhaus usf. Von Göttingen aus ist Prof. Dr. (Johann Jakob) Höfler zu benachrichtigen (s. Bemerkungen). Sollte die Anfahrt über Osterrode nach Goslar zu bewerkstelligen sein, so könnte man einen der Schächte besichtigen, wo Erz gewonnen wird. Zitat aus dem eigenen Reisebericht 1739, als der Vater mit Herrn (Christoph Friedrich) von Löffelholz unterwegs war, und man eine solche Besichtigung unternehmen konnte. Weitere Besichtigungsmöglichkeiten in Wolfenbüttel - dort v.a. die Bibliothek - und Halberstadt. Verhaltensregeln für den Umgang mit den Haus- und Tischgenossen im Hause Prof. Höflers. Direktiven für die Verwendung der versiegelt mitgegebenen 30 halben Carolinen, die einen Wert von etwa 165 fl. haben. Weitere 55 fl. sind für die Reisekosten gedacht.
(2) 1764 Mai 5, Wetzlar: Reisepass der Stadt Wetzlar für Eberhard Jodocus König von Königsthal.
Dabei auch:
(3) 1763 November 21: Immatrikulationsurkunde der Universität Altdorf für Eberhard Jodocus K.v.K.
(4) Gedruckte "Leges" der Universität Altdorf von 1713.
(5 bis 8) 1725, 1754, 1760 und undatiert: Gedruckte Anordnungen und Statuten der Academia Julia, Helmstedt.
(9) 1764 Mai 13, Helmstedt: Bestätigung des Prorektors Johann Benedict (IV.) Carpzov, Abt des reichsfreien Klosters Königslutter, über die Immatrikulation Eberhard Jodocus König von Königsthals aus Nürnberg an der hiesigen Universität.
(10 bis 12) 1764, 1765, Helmstedt: Gedruckte Vorlesungskataloge für Sommer- und Wintersemester 1764 sowie Sommersemester 1765.
Dabei:
(13 bis 15) 1764 Mai 14, 16 und 26: Briefe des Vaters aus Braunschweig (französisch), Minden (lateinisch) und Wetzlar (deutsch). Der Sohn hat - verabredungswidrig - bisher noch kein einziges Mal geschrieben.
(1) 1764 Mai 6, Wetzlar: Handschriftliche Instruktion des Gustav Georg König von Königsthal für seinen Sohn Eberhard Jodocus. Der Vater wird den Sohn bis Marburg begleiten, für die selbständige Weiterreise mit dem Postwagen bis Kassel erhielt der Sohn einen Universitätspass (= Prod. 2). In Kassel soll die Wartezeit auf den Postwagen, der über Minden nach Göttingen fährt, genützt werden. Zu besichtigen sind: Modellhaus, Zeughaus, Schloss, Kunstkammer, Bad, Orangerie, der allergröste Lorbeerbaum, der Augarten, der Weise Stein oder WinterKasten (: allwo oben in Herculis Käule mein Nahme sich finden wird :). Erinnerung des Vaters an Minden. In Göttingen ist Professor (Johann Christoph) Gatterer zu besuchen, dem ein Schreiben zu übergeben ist. Gleiches gilt für Professor (Johann Stephan) Pütter. Zu besichtigen sind dort u.a. die Universität, die Bibliothek, das Kollegienhaus usf. Von Göttingen aus ist Prof. Dr. (Johann Jakob) Höfler zu benachrichtigen (s. Bemerkungen). Sollte die Anfahrt über Osterrode nach Goslar zu bewerkstelligen sein, so könnte man einen der Schächte besichtigen, wo Erz gewonnen wird. Zitat aus dem eigenen Reisebericht 1739, als der Vater mit Herrn (Christoph Friedrich) von Löffelholz unterwegs war, und man eine solche Besichtigung unternehmen konnte. Weitere Besichtigungsmöglichkeiten in Wolfenbüttel - dort v.a. die Bibliothek - und Halberstadt. Verhaltensregeln für den Umgang mit den Haus- und Tischgenossen im Hause Prof. Höflers. Direktiven für die Verwendung der versiegelt mitgegebenen 30 halben Carolinen, die einen Wert von etwa 165 fl. haben. Weitere 55 fl. sind für die Reisekosten gedacht.
(2) 1764 Mai 5, Wetzlar: Reisepass der Stadt Wetzlar für Eberhard Jodocus König von Königsthal.
Dabei auch:
(3) 1763 November 21: Immatrikulationsurkunde der Universität Altdorf für Eberhard Jodocus K.v.K.
(4) Gedruckte "Leges" der Universität Altdorf von 1713.
(5 bis 8) 1725, 1754, 1760 und undatiert: Gedruckte Anordnungen und Statuten der Academia Julia, Helmstedt.
(9) 1764 Mai 13, Helmstedt: Bestätigung des Prorektors Johann Benedict (IV.) Carpzov, Abt des reichsfreien Klosters Königslutter, über die Immatrikulation Eberhard Jodocus König von Königsthals aus Nürnberg an der hiesigen Universität.
(10 bis 12) 1764, 1765, Helmstedt: Gedruckte Vorlesungskataloge für Sommer- und Wintersemester 1764 sowie Sommersemester 1765.
Dabei:
(13 bis 15) 1764 Mai 14, 16 und 26: Briefe des Vaters aus Braunschweig (französisch), Minden (lateinisch) und Wetzlar (deutsch). Der Sohn hat - verabredungswidrig - bisher noch kein einziges Mal geschrieben.
Umfang/Beschreibung: 15 Prod
Archivale
Indexbegriff Person: Carpzov, Johann Benedikt IV
Indexbegriff Person: Gatterer, Johann Christoph
Indexbegriff Person: Höfler, Johann Jakob
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Eberhard Jodocus
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Gustav Georg
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Christof Friedrich
Indexbegriff Person: Pütter, Johann Stephan
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Eberhard Jodocus König von Königsthal (1745-1808)
Indexbegriff Person: Gatterer, Johann Christoph
Indexbegriff Person: Höfler, Johann Jakob
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Eberhard Jodocus
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Gustav Georg
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Christof Friedrich
Indexbegriff Person: Pütter, Johann Stephan
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Eberhard Jodocus König von Königsthal (1745-1808)
Altdorf
Braunschweig
Goslar
Göttingen, Bibliothek
Göttingen, Kollegienhaus
Göttingen, Universität
Halberstadt
Harz, Bergwerke
Helmstedt
Kassel
Kassel, Augarten
Kassel, Bad
Kassel, Herkules
Kassel, Kunstkammer
Kassel, Modellhaus
Kassel, Orangerie
Kassel, Schloss
Kassel, Weißenstein
Kassel, Winterkasten
Kassel, Zeughaus
Königslutter
Marburg
Minden
Osterrode
Wetzlar
Wolfenbüttel, Herzog-August-Bibliothek
Instruktion
Verhaltensregeln
Reise
Studienantritt
Postwagen
Reisepass
Besichtigung
Modellhaus
Zeughaus
Schloss
Kunstkammer
Bad
Orangerie
Lorbeerbaum, größter (1764)
Garten
Herkulesstatue
Herkuleskeule
Professor, Göttingen
Professor, Helmstedt
Prorektor, Helmstedt
Brief
Universität
Bibliothek
Kollegienhaus
Bergwerk
Erzbergwerk
Reisebericht
Hausgenossen
Tischgenossen
Kostgänger
Carolin, halber
Umrechnung Carolin u Gulden
Immatrikulation
Statuten Universität Altdorf
Statuten Universität Helmstedt
Vorlesungskatalog Helmstedt
Abt Königslutter
Korrespondenz mangelhaft
französisch
lateinisch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 1:02 PM CEST