Zollfreiheit für Fürsten (Proviant- und Weintransporte)
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AA 0058, 1071
Kleve-Mark XII 63
AA 0058 Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609)
Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609) >> 3. Landesregierung und -verwaltung >> 3.4. Wirtschaftsverwaltung >> 3.4.5. Zollwesen >> 3.4.5.4. Zollbefreiungen
1475-1743
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: - Heer vor Neuss, 1475; - Transport von 200 Zollfudern Wein den Rhein herab durch Johann van Rynsshem, Diener des Kaisers, 1477; - Markgraf Christoph von Baden betreffend 20 Fuder Wein, 1478; - Weinfuhren für König Maximilian, 1486; - Weinfuhren für Herzog Albrecht von Sachsen zu Mecheln, Statthalter der Niederlande, 1494; - Jacob Vullinck, Bürger zu Nijmegen, ca. 1500; - Wein- und Heringsfuhren des Pfalzgrafen, 1507; - Anna von Egmond, Gräfin zu Virneburg und Neuenahr, Frau zu Saffenberg und Boxmeer, 1515; - Weinfuhren für Bischof Erich von Münster, 1515; - Einkäufe des Eberhard von der Mark, Kardinal und Bischof zu Lüttich, in Köln (Zölle zu Orsoy, Büderich usw.), 1527; - Transport von Rheinwein für die Hofhaltung des Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg, 1551; - Weintransport für Graf Jost zu Bronkhorst und Borculo, 1552; - Transport von Werkzeug für den Mühlenbauer von Vianden des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz, 1570; - Einkauf von Weizen und Korn durch Engel Hartman in Neuss (Schiff des Hermann Hase), 1573; - Korneinkauf des Adrian den Dorst aus Nijmegen in Grimlinghausen bei Neuss, (Schiff des Arndt Haß von Grieth), 1573; - Korntransport des Rutger Veithoff im Schiff des Schiffers Hermann Hase zu Wesel, 1573; - Kistenversand der Pfalzgräfin Amelia bei Rhein, geb. Gräfin zu Limburg und Neuenahr, nach ihrem Wittumssitz Lorbach durch den Schiffer Goerd die Hase von Köln, 1589; - Sache des Schiffers Goedert Haeß vor dem Gericht zu Orsoy (Richter Rutger Hagenbeker), 1589; - Versendung von 50 Fudern Wein durch Johann Schnabel, Kaufhändler zu Köln, an die preußische Hofhaltung zu Königsberg (Schiffer Arndt von den Gruyta), 1597; - Weinsendung der Gräfin Maria zu Nassau und Bergh, 1597; - Versand von 4000 Tannenborden durch Anton Becker für klevische Schlossbauten, 1598; - Weineinkauf durch den Handelsmann Reinhard Verdelmann des Herzogs Friedrich zu Kurland, 1599; - Weinkauf und -versendung der Anna von Mecklenburg, Herzogin zu Kurland, 1600; - Einkauf von Küchenspeisen (Heringe, Stockfisch, Thunfisch, Käse, Salz) in den Niederlanden durch Markgraf Georg Friedrich zu Brandenburg-Ansbach, 1601; - Transport von 50 schlechten Fudern Wein in Düsseldorf durch Johann von Lunen für den Herzog von Preußen, (ca. 1600); - Transport von zwölf Fudern Wein durch Herzog Franz zu Sachsen-Lauenburg für seine Hofhaltung, 1604; - Küchenprovision (Heringe, Stockfisch, Käse usw.) für die Hofhaltung des Kurfürsten von Mainz und Bischofs von Würzburg, 1609
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Baden
Maximilian, König
Sachsen
Vullinck, Jacob
Egmond
Münster
Mark
Brandenburg,
Bronkhorst
Vianden, von
Hartman, Engel
Dorst
Haß, Arndt
Veithoff, Rutger
Hase, Hermann
Rhein
Hase
Haeß, Goedert
Hagenbeker, Rutger
Schnabel, Johann
Gruyta
Nassau und Bergh
Becker, Anton
Verdelmann, Reinhard
Mecklenburg
Lunen
Sachsen-Lauenburg
Rynsheym
Brandenburg-Onolzbach,
Neuss
Orsoy
Büderich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:46 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.3. Kleve-Mark (Tektonik)
- 1.1.3.3. Akten (Tektonik)
- Kleve-Mark, Akten AA 0058 (Bestand)
- 3. Landesregierung und -verwaltung (Gliederung)
- 3.4. Wirtschaftsverwaltung (Gliederung)
- 3.4.5. Zollwesen (Gliederung)
- 3.4.5.4. Zollbefreiungen (Gliederung)