Mainz, 1584.08.14. (Richter Zimmermann). Johann Diether Reutter, weltlicher Richter, und seine Frau Magdalena verkaufen dem Kloster St. Jakobsberg und den Stiftern Liebfrauen, Heiligkreuz, St. Alban, St. Viktor, St. Moritz, St. Stephan, St. Johann, St. Gangolf 25 fl. (je 27 Albus) Wiederkaufszins, fällig auf St. Laurentiustag, für 500 fl. Unterpfand: 1) Haus und Garten zum großen Laden, in der Quintinsgasse, unten an Herrn Johann Wahinger, oben an dem Gäßlein, das an das Haus Johann Feuerbachs, Stiftsherrn zu St. Peter, stößt; der Garten zinst auf Martini 4 1/2 Albus ablöslich St. Quintin; 2) sein Anteil an Haus, Hof, Weingarten, Aeckern, Auen und Wiesen in Erbacher Mark im Rheingau (eingeräumt von Herrn Johann Kilian Eller vor dem örtlichen Gericht 1581). Z.: Die Meister Franz Frank, Balbierer, und Heinrich Steinmetz.
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Mainz, 1584.08.14. (Richter Zimmermann). Johann Diether Reutter, weltlicher Richter, und seine Frau Magdalena verkaufen dem Kloster St. Jakobsberg und den Stiftern Liebfrauen, Heiligkreuz, St. Alban, St. Viktor, St. Moritz, St. Stephan, St. Johann, St. Gangolf 25 fl. (je 27 Albus) Wiederkaufszins, fällig auf St. Laurentiustag, für 500 fl. Unterpfand: 1) Haus und Garten zum großen Laden, in der Quintinsgasse, unten an Herrn Johann Wahinger, oben an dem Gäßlein, das an das Haus Johann Feuerbachs, Stiftsherrn zu St. Peter, stößt; der Garten zinst auf Martini 4 1/2 Albus ablöslich St. Quintin; 2) sein Anteil an Haus, Hof, Weingarten, Aeckern, Auen und Wiesen in Erbacher Mark im Rheingau (eingeräumt von Herrn Johann Kilian Eller vor dem örtlichen Gericht 1581). Z.: Die Meister Franz Frank, Balbierer, und Heinrich Steinmetz.
U / 1584 August 14 (in 5 / 7)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
14.08.1584
Stadtgericht Mainz
In 5 / 07, fol. 145 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ