Landratsamt Oldenburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA OL, Best. 231-1
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.2 Lokale Behörden >> 1.2.1 Landratsämter
1933-1950
Enthält: Reichs- und allgemeine Landesangelegenheiten 1932-1945 (15); Kreisverfassung und Kreisverwaltung: Geschäftsführung und Organisation 1933-1945 (5); Personal/Entnazifizierung 1915-1945 (19); Finanz- und Haushaltswesen 1932-1945 (164); Landes- und Raumplanung (Enteignungsverfahren) 1939-1942 (4); Kommunalverwaltung und Kommunalaufsicht 1906-1945 (58); Haushalts- und Kassensachen der Kommunen 1932-1945 (83); Kreistag 1945 (1); Polizeisachen 1932-1945 (7); Gesundheitspolizei 1895-1943 (6); Wasser-, Siel- und Deichsachen 1854-1945 (184); Handel und Gewerbe (vor allem Gaststätten) 1868-1945 (35); Straßen- und Verkehrswesen (1851) 1880-1945 (159); Siedlungssachen 1933-1944 (53); Jagdsachen 1935-1944 (3); Wohlfahrtspflege 1922-1945 (20); Schulwesen (vor allem Berufs- und Landwirtschaftsschulen) 1924-1945 (27); Nationalsozialismus/Judenverfolgung 1933-1938 (5); Kriegsschäden 1927-1945 (212); Militärsachen (Flugplätze) 1936-1943 (6); Arbeitsdienst 1933-1944 (5).
Beschreibung: Best. 231-1 Landratsamt Oldenburg
Zeit: 1851-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Durch die per Gesetz vom 29. April 1933 beschlossene Verwaltungsreform für den Landesteil Oldenburg wurde der neue Amtsverband Oldenburg geschaffen. Er hatte 1933 41.813 Einwohner und umfasste 880,33 qkm. Er wurde aus dem südlichen Teil des alten Amtes Oldenburg und den Ämtern Wildeshausen und Delmenhorst (mit Ausnahme der Gemeinde Altenesch) gebildet. Er bestand aus der Stadtgemeinde Wildeshausen und den Landgemeinden Dötlingen, Ganderkesee, Großenkneten, Hasbergen, Hatten, Hude und Wardenburg. Die größte Fläche besaß die Gemeinde Großenkneten mit über 175 qkm, die meisten Einwohner Ganderkesee mit 9.750. Der Amtssitz lag in der Stadt Oldenburg, also außerhalb des Kreisgebietes.
Bestandsgeschichte: Da 1946 ein Registraturbruch nicht stattgefunden hat, ist auf jeden Fall der Bestand Dep 20 OL in die Recherche einzubeziehen.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Best. 231-1 Landratsamt Oldenburg
Zeit: 1851-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Durch die per Gesetz vom 29. April 1933 beschlossene Verwaltungsreform für den Landesteil Oldenburg wurde der neue Amtsverband Oldenburg geschaffen. Er hatte 1933 41.813 Einwohner und umfasste 880,33 qkm. Er wurde aus dem südlichen Teil des alten Amtes Oldenburg und den Ämtern Wildeshausen und Delmenhorst (mit Ausnahme der Gemeinde Altenesch) gebildet. Er bestand aus der Stadtgemeinde Wildeshausen und den Landgemeinden Dötlingen, Ganderkesee, Großenkneten, Hasbergen, Hatten, Hude und Wardenburg. Die größte Fläche besaß die Gemeinde Großenkneten mit über 175 qkm, die meisten Einwohner Ganderkesee mit 9.750. Der Amtssitz lag in der Stadt Oldenburg, also außerhalb des Kreisgebietes.
Bestandsgeschichte: Da 1946 ein Registraturbruch nicht stattgefunden hat, ist auf jeden Fall der Bestand Dep 20 OL in die Recherche einzubeziehen.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
20,5; 1071 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Werner Meiners, Menschen im Landkreis Oldenburg 1918 bis 1945. Politische Entwicklung - Ereignisse - Schicksale, Oldenburg 1995; Jürgen Woltmann, Der Landkreis Oldenburg. Bilder aus der Wildeshauser Geest, Oldenburg 2007; siehe die entsprechenden Artikel zu den einzelnen Ortschaften mit weiter führender Literatur in: Albrecht Eckhardt (Hg.), Oldenburgisches Ortslexikon Bde. 1-3, Oldenburg 2010-2012, hier insbesondere Bd. 2, S. 766 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ