Waigel, Theo (Bestand)
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Waigel Theo:01
Archiv für Christlich-Soziale Politik (Archivtektonik) >> A. Personen der Zeitgeschichte >> Nachlässe
Beschreibung: Allgemeine Korrespondenz 1972-1989, Materialsammlungen 1972-1998, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe 1984-1987, CSU-Parteivorsitzender 1989-1997, Korrespondenz BMF 1997-1998; Redensammlung 1990-1991
Findmittel: Abgabeverzeichnis
Lebensdaten: 22.04.1939
Biogramm: Dr. iur., MdB, Bundesminister, CSU-Vorsitzender
1959-1963 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in München und Würzburg, 1967 zweites juristisches Staatsexamen und Promotion, Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft am Landgericht München I, 1969-1972 Persönlicher Referent des Staatssekretärs bzw. Staatsministers Anton Jaumanns; 1961-1970 Vorsitzender des JU-KV Krumbach, 1967-1971 Vorsitzender des JU-BV Schwaben, 1971-1975 Landesvorsitzender der JU Bayern, 1973-1988 Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission, 1987-1988 Vorsitzender des CSU-BV Schwaben, 1988-1999 CSU-Vorsitzender; 1966-1972 Mitglied des Kreistages Krumbach, seit 1972 MdB, 1978-1980 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Wirtschaft, 1980-1982 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wirtschaft und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 1982-1989 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe, 1989-1998 Bundesminister der Finanzen; 18.7.2009 Ehrenvorsitzender der CSU, 2009-2012 Anti-Korruptionsbeauftragter (Compliance-Monitor) bei Siemens
Findmittel: Abgabeverzeichnis
Lebensdaten: 22.04.1939
Biogramm: Dr. iur., MdB, Bundesminister, CSU-Vorsitzender
1959-1963 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in München und Würzburg, 1967 zweites juristisches Staatsexamen und Promotion, Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft am Landgericht München I, 1969-1972 Persönlicher Referent des Staatssekretärs bzw. Staatsministers Anton Jaumanns; 1961-1970 Vorsitzender des JU-KV Krumbach, 1967-1971 Vorsitzender des JU-BV Schwaben, 1971-1975 Landesvorsitzender der JU Bayern, 1973-1988 Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission, 1987-1988 Vorsitzender des CSU-BV Schwaben, 1988-1999 CSU-Vorsitzender; 1966-1972 Mitglied des Kreistages Krumbach, seit 1972 MdB, 1978-1980 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Wirtschaft, 1980-1982 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wirtschaft und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 1982-1989 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe, 1989-1998 Bundesminister der Finanzen; 18.7.2009 Ehrenvorsitzender der CSU, 2009-2012 Anti-Korruptionsbeauftragter (Compliance-Monitor) bei Siemens
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Bestand
Literatur: Sybille Krause-Burger, Wer uns jetzt regiert. Die Bonner Szene nach der Wende, Stuttgart 1984, S. 177-187; Otto Hess, gefragt: Theo Waigel, Bornheim 1986; Paul-Ludwig Weinacht, Waigel Theo, in: hg. v. Udo Kempf, Hans-Georg Merz, Kanzler und Minister 1949-1998. Biographisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen, Wiesbaden 2001, S. 717-721; Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949-2002, München 2002, S. 915ff.; hg. v. Renate Höpfinger/ Roman Löschinger, Die Augenbraue. Theo Waigel im Blick großer Karikaturisten. Haitzinger - Hanitzsch - Lang, Ausstellungskatalog München, Kloster Roggenburg 2009; Weichenstellungen für Deutschland und Europa. Theo Waigel, Stationen eines Politikers, Festschrift für Theo Waigel zum 70. Geburtstag, hg. v. Peter Ramsauer, München 2009; Biographie in Munzinger-Archiv
von Theo Waigel u.a.: Die verfassungsmäßige Ordnung der deutschen insbesondere der bayerischen Landwirtschaft, Dissertation 1967; Materialien zur Grundsatzdiskussion, Krumbach 1986; Reden: 21. April 1989 - 20. April 1990, 1990; Handeln aus Verantwortung. Beiträge zur Politik in bewegter Zeit 1988-1991, München 1991; Theo Waigel/Manfred Schell, Tage, die Deutschland und die Welt veränderten. Vom Mauerfall zum Kaukasus. Die deutsche Währungsunion, München 1994; Unsere Zukunft heißt Europa. Der Weg zur Wirtschafts- und Währungsunion, Düsseldorf 1996; Meine Erfahrungen mit der Schule: Als Schüler, als Vater und als Politiker, Münster u.a. 2000; Joseph Bernhart zu Politik und Demokratie, in: Münchener theologische Zeitschrift 59 (2008) 4, S. 298-308
von Theo Waigel u.a.: Die verfassungsmäßige Ordnung der deutschen insbesondere der bayerischen Landwirtschaft, Dissertation 1967; Materialien zur Grundsatzdiskussion, Krumbach 1986; Reden: 21. April 1989 - 20. April 1990, 1990; Handeln aus Verantwortung. Beiträge zur Politik in bewegter Zeit 1988-1991, München 1991; Theo Waigel/Manfred Schell, Tage, die Deutschland und die Welt veränderten. Vom Mauerfall zum Kaukasus. Die deutsche Währungsunion, München 1994; Unsere Zukunft heißt Europa. Der Weg zur Wirtschafts- und Währungsunion, Düsseldorf 1996; Meine Erfahrungen mit der Schule: Als Schüler, als Vater und als Politiker, Münster u.a. 2000; Joseph Bernhart zu Politik und Demokratie, in: Münchener theologische Zeitschrift 59 (2008) 4, S. 298-308
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 08:35 MESZ