Kaiser Leopold I. belehnt Bürgermeister und Rat der Stadt Nürnberg mit folgenden vom Reich rührenden Stücken: mit der Burghut und Hofstätte unter den "Sinbelnthurn" auf der Reichsveste nebst 14 Pfund Haller jährlichen Zinses aus dem St. Lorenzer Reichswald; mit der Behausung und Hofstätte bei St. Margarethen auf der Veste; mit dem "Waldtstromer"- und dem "Forstmaister"-Amt auf dem St. Lorenzer Reichswald; mit dem St. Lorenzer- und St. Sebalder-Reichswald nebst den zugehörigen Forstgerichten und Forstrechten und dem Schafhofe "Katzenloe; mit 2/3 des Schultheißenamts und Gerichtes zu Nürnberg sowie 10 Pfund Pfennig jährlicher Gült aus dem letzten Drittel; mit 10 Pfund Pfennig jährlicher Gült aus dem Zoll zu Nürnberg; mit dem ehemals burggräflichen Burgstall bei der Reichsveste samt der von Brauneckh-Behausung nebst der zugehörigen Freiung, Amt und Gericht und den beiden unterhalb feldwärts gelegenen Gartenhausern und Hofstätten; mit den Dörfern Wörth samt dem Duerenhoff, Schniegling, Buch, Schnepffenreuth und zum Hoefleins; mit 4 Mühlen (in und bei der Stadt, zu Wöhrdt; und zu Schniegling; mit dem Kornberg an und ums den Nürnberger Wald; mit 1 Pfund Heller aus dem Gerichte und 7 Pfund Pfennig aus dem Zolle zu Feucht; mit 4 Zinslehen, einer Schankstätte und der Georg Tetzel'schen Behausung und Hofrait ebenda; mit 6 Maß Honiggült von dem Maiach; mit 10 Pfund Heller Burglehen aus dem Reichswalde; mit dem Grotenhof samt Zugehörung; mit dem Fischwasser der Rednitz bei Pruckh und einer Hofstätte zu Erlang; mit dem Tutschedaeu im Nürnberger Wald unterhalb dem Spitalbühel; mit einem Gut zu Schwarzzenbruckh; endlich mit dem Wildbann, Kirchtagschutz und Zapfenrecht, so sie seinerzeit von dem Landgrafen Johannsen zu Leuchtenberg käuflich erworben hatten.

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Staatsarchiv Nürnberg