Eberhard Schenk von Roßberg und seine Ehefrau Walburga verkaufen Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg ein Haus mit Hofstatt und Garten in Veitshöchheim (Veiczhocheim), das derzeit Weiglein Effeltrech zu Erbrecht besitzt. Dieser zinst davon jährlich 1 rheinischen Gulden und 1 Fastnachtshuhn. Zudem ist er verpflichtet, das Haus in gutem Bauzustand zu halten. Außerdem verkaufen sie dem Kloster einen jährlichen Zins von 3 Pfennigen Würzburger Währung. Dieser gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Veitshöchheim, den derzeit Konrad Heußler bewirtschaftet. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 21 rheinische Gulden erhalten. Sie übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf. Der geben ist 1405 am freitag vor dem suntag Letare. Aussteller: Eberhard und Walburga Schenk von Roßberg. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Eberhard Schenk von Roßberg und seine Ehefrau Walburga verkaufen Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg ein Haus mit Hofstatt und Garten in Veitshöchheim (Veiczhocheim), das derzeit Weiglein Effeltrech zu Erbrecht besitzt. Dieser zinst davon jährlich 1 rheinischen Gulden und 1 Fastnachtshuhn. Zudem ist er verpflichtet, das Haus in gutem Bauzustand zu halten. Außerdem verkaufen sie dem Kloster einen jährlichen Zins von 3 Pfennigen Würzburger Währung. Dieser gefällt von einem Weinberg in der Gemarkung Veitshöchheim, den derzeit Konrad Heußler bewirtschaftet. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 21 rheinische Gulden erhalten. Sie übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf. Der geben ist 1405 am freitag vor dem suntag Letare. Aussteller: Eberhard und Walburga Schenk von Roßberg. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 284
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 170
Registratursignatur/AZ: 21 (16. Jh.); 539 (18. Jh.); 1405 / 19 (18. Jh.); V n. 10 d (18. Jh.); Ge i x 4 (18. Jh.); L 8 D 1 N 28 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1405 März 27
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Eberhard Schenk von Roßberg; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 538 S. 202f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 462
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 538 S. 202f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 462
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Schenk von Rossberg, Eberhard
Schenk von Rossberg, Walburga
Klinkhart, Gerhard, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Effeltrech, Weiglein, Veitshöchheim
Heußler, Konrad, Veitshöchheim
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Währung
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Haus
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Hofstatt
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Garten
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Beständner
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Weinberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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