Ulrich von Sperberseck verkauft der Klosterfrau Anne von Neidlingen der Älteren im Kloster Kirchheim, Tochter des verstorbenen Merklin von Neidlingen, ein Drittel von 5 Mm. Wiesen zu Gutenberg (vgl. Nr. 266) um 10 fl. Nach dem Tode der Anne fällt die Wiese, die der derzeitige Inhaber Hans Eiselin ("Ysenlin") gegen einen jährlichen Zins von 1 lb h noch fünf Jahre behalten darf, an das Seelgerät des Klosters.
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Ulrich von Sperberseck verkauft der Klosterfrau Anne von Neidlingen der Älteren im Kloster Kirchheim, Tochter des verstorbenen Merklin von Neidlingen, ein Drittel von 5 Mm. Wiesen zu Gutenberg (vgl. Nr. 266) um 10 fl. Nach dem Tode der Anne fällt die Wiese, die der derzeitige Inhaber Hans Eiselin ("Ysenlin") gegen einen jährlichen Zins von 1 lb h noch fünf Jahre behalten darf, an das Seelgerät des Klosters.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 254
Archiv Kl. Kirchheim
19. B.
Nro. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1387 November 14 (Donnerstag nach Martin)
Urkunden
Siegler: 1) Der A. 2) - 4) Die Bürgen Utz Schweler ("der Schwelher") von Tachenhausen, Albrecht von Renhardsweiler und Kraft von Sperberseck
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg.: 2 besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 308
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg.: 2 besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 308
Eiselin, Hans
Neidlingen, Anne d. Ä. von; Klosterfrau, um 1383-1387
Neidlingen, Märklin d. Ä. von
Renhardsweiler, Albrecht von
Schwel(h)er; Uo(t)z (Utz)
Sperberseck, Kraft von
Sperberseck, Ulrich von
Gutenberg : Lenningen ES
Tachenhausen : Oberboihingen ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ