(Domkapitel zu Halberstadt, Heinrich von Münster, Dekan von S. Bonifatii)
Vollständigen Titel anzeigen
U 5, XVIIb Nr. 19 (Benutzungsort: Magdeburg)
U 5 (Benutzungsort: Magdeburg) Hochstift Halberstadt
Hochstift Halberstadt >> XVII Vikarien, Choralen, Kommissarien, Testamente und Memorien >> XVIIb Güterverwaltung und Schuldenwesen der Vicarien
1377 Nov. 29
Urkunden
Inhalt: Das Kapitel (Senior Johann von Romsleben) und die Kapitel U. L. Frauen (Dekan Johann), S. Bonifatii (Dekan Heinrich) und S. Pauli (Senior Themo) entscheiden in dem Streite zwischen dem Johannis-Kloster (Propst Johann) und den Domvikaren (Prokurator Conrad von Sesen, Heinrich von Pattensen I., Johann Porey, Johann Stuven, Johann Lenteken, Gottfried von Barum, Hermann von Selde, Johann Pretz und Johann von Greussen), dass allerdings das Kloster jährlich 2 Mark an die Vikare verschrieben und zu zahlen hat.
Datumszitat: in adventu Domini
Beglaubigungen: 2 Siegel
Edition/Regest: UB Halberstadt Hochstift 2892
Datumszitat: in adventu Domini
Beglaubigungen: 2 Siegel
Edition/Regest: UB Halberstadt Hochstift 2892
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.02. Hochstift/Fürstentum Halberstadt (Tektonik)
- 01.02.01. Urkunden (Tektonik)
- Hochstift Halberstadt (Bestand)
- XVII Vikarien, Choralen, Kommissarien, Testamente und Memorien (Gliederung)
- XVIIb Güterverwaltung und Schuldenwesen der Vicarien (Gliederung)