Familie Heipertz zu Heipertz (Bestand)
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Na 010
Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik) >> Bestände nichtstädtischer Provenienz >> Nachlässe und Sammlungen
1682-1920
Vorwort Die Familienpapiere befanden sich unter mehreren alten Archivnummern verstreut: 0-1-62, 0-1-79, 0-1-90, 0-1-92, 0-1-97. Zusammengeführt bilden sie jetzt den Nachlass, der mit den 2003 dem Stadtarchiv überlassenen Unterlagen ergänzt wurde, die sich in Heipertz bei der Familie Schlaus, Hermann-Hesse-Weg 3, erhalten hatten (Nr. 13-18; einige wenige Stücke wurden den Nummern 1-12 zugeordnet). Der wirtschaftliche Werdegang der Schmiede und Scherenmacherfamilie Heipertz, die über Generationen sehr genau Buch geführt hat, lässt sich gut verfolgen. Die Familie genoss auch gesellschaftlich Ansehen: Ein Mitglied war Ende des 18. Jh. Honschaftsvorsteher; vermutlich Joh. Abr. Herbertz sen. (*1761), der noch bis in sein 82. Lebensjahr hinein arbeitete und in den 1830er Jahren, wie nach ihm sein gleichnamiger Sohn, als Stadtverordneter fungierte. Die kommunalpolitische Tätigkeit findet allerdings im Nachlass fast keinen Niederschlag. Erika Schlesinger hat sich mit dem Nachlass beschäftigt und zahlreiche ältere Stücke aus der Familie Schlaus abgeschrieben. In Romerike Berge 1984 H. 1 S. 38-41 veröffentlichte sie den Aufsatz "Rekonstruktion eines Hammerbuches".
Eingrenzung und Inhalt: Bestand enthält u.a.: Familienpapiere; Materialsammlung zur Großfamilie Heipertz; Geschäftsbücher; Schulhefte
Eingrenzung und Inhalt: Bestand enthält u.a.: Familienpapiere; Materialsammlung zur Großfamilie Heipertz; Geschäftsbücher; Schulhefte
Findbuch: 19 AE
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ