"Lernt Lesen!" - Portrait eines Analphabeten
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 R110068/107
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/022 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011 >> Unterlagen
22. September 2011
Der 50-jährige Mannheimer hat erst mit 30 Jahren begonnen, lesen und schreiben zu lernen. Nur mit kleinen Tricks und Hilfe von anderen konnte er sich in einer Welt voller Schrift zurechtfinden. Horst Uhrig steht längst nicht allein. Jeder 5. Schüler kann nicht richtig lesen. Zu diesem Ergebnis kam die letzte Pisa-Studie von 2009.
Neu ist, dass sich diese Schwierigkeit auch im Erwachsenenalter fortsetzt. Nach einer Untersuchung im Auftrag des Bundesforschungsministeriums gibt es in Deutschland 7,5 Millionen funktionale Analphabeten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren - die bundesweit ersten offiziellen Zahlen liegen damit fast doppelt so hoch wie bislang geschätzt.
Neu ist, dass sich diese Schwierigkeit auch im Erwachsenenalter fortsetzt. Nach einer Untersuchung im Auftrag des Bundesforschungsministeriums gibt es in Deutschland 7,5 Millionen funktionale Analphabeten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren - die bundesweit ersten offiziellen Zahlen liegen damit fast doppelt so hoch wie bislang geschätzt.
0'04
Audio-Visuelle Medien
Haller, Elfriede
Uhrig, Horst
Analphabetismus
Erwachsene
Porträt [Journalismus]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Filmdokumente von Südwest 3 und SWR 3 Fernsehen (Tektonik)
- Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2011 (Bestand)
- Unterlagen (Gliederung)