B-C Disc, 252
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1635 - 1647
Enthält: Schuldner: † Dietrich Recke, verheiratet gewesen mit Engel zu Horne, die ihrerseits in erster Ehe mit Johan zu Aha († 1613) verheiratet war. Aus der ersten Ehe stammen Herman, Melchior, Johan und Anna zur Aha. Haus: Kirchspiel Überwasser, Kreuzstraße, hinter dem Stadtkeller neben dem Hause des Bartholt Holthaus, früher Bernd Lindemen. Frühere Eigentümer des Hauses waren Heine Melleman, dann 1543 Vogt Reineke Schele, 1560 Domkellner Dirik v.d. Recke. Antragsteller: Herman Recke und Herman to Horne in Warendorf als Vormünder der Kinder (darunter der Sohn Gerhard) des Schuldners. Käufer: Johan Volckering. Gläubiger: Katharina Heideman, Witwe des Ratsherrn Johan Lennep; Gerhard zur Alst und dessen Ehefrau Maria Berve; Maria Wettendorp auf dem Lappenbrink, Witwe des Johan Schürman; Herman Veltkamp und dessen Ehefrau Anna; Almosenkorb Überwasser, vertreten durch den Provisor Jobst Speckman, später Notar Gerhard Friderici; Godfrid Herding; Johan Stromberg; die Erben des Kaspar Retting; Anna Siverdes im St.-Annen-Kloster zu Coesfeld; Elsa Wulfferding, Witwe des Melchior Schrage; Johan Koplin; Egbert Clevorn zu Darfeld; Kloster Überwasser, vertreten durch den Oeconomus Ferdinand Busch; die Kinder des † Melchior Lennep, vertreten durch die Vormünder Henrich von Detten und Lubert Meier. Anlagen in Abschrift: 1. 1550 Saterdag nach Oculi (März 15): Rentverkauf. 2. 1610 Januar 15: Anerkenntnis einer Kreditschuld und Verpfändung eines Hauses. 3. 1526 in profesto Martini (November 10): Rentverkauf. 4. 1607 Oktober 12: Anerkenntnis einer Schuldforderung. 5. 1599 Juni 6: Aufnahme eines Darlehens. 6. 1611 Dezember 12: Schadlosbrief. 7. 1621 Oktober 26: Grundstücksverkauf.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 295
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ
CC0 1.0 Universell