Errichtung einer Immediat-Spezial-Untersuchungskommission gegen die Teilnehmer an dem im Jahr 1821 in Halle a. S. errichteten geheimen Bund; Benutzung und Unterhaltskosten des Schlosses Köpenick zur Unterbringung dieser Kommission und als Untersuchungsgefängnis, Bd. 2
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I. HA Rep. 77, Tit. 11 Nr. 7 Bd. 2
I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern
Ministerium des Innern >> 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) >> 03.10 Sektion 10 Überwachung politisch verdächtiger Personen und Verbindungen (1792 - 1903) >> 03.10.02 Überwachung politisch verdächtiger Verbindungen und ihnen zugeordneter Einzelpersonen (1792 - 1857) >> 03.10.02.01 Einrichtung und Unterhalt von Sonderbehörden (1819 - 1842) >> 03.10.02.01.02 Preußische Zentrale und Sonderkommissionen (1819 - 1840)
1824 - 1825
Enthält u. a.:
- Vernehmung der Häftlinge Auskultator Carl Albert von Bonge, stud. phil. Arnold Ruge, stud. iur. Springer und cand. theol. Hagemeister über ihre Haftbedingungen, 1824
- Auflistung der bei der Spezial-Untersuchungskommission zu Schloss Köpenick (und z. T. auch bei der Ministerial-Kommission) beschäftigten Beamten (Stadtgerichtsdirektor Schmidt und Regierungsrat Krause [für Krause ab 1826: Kriminalrat Hitzig]; Kammergerichtsreferendare Schneider und Paap [für Schneider ab 1826 Westphal]; Kanzleisekretäre Reiche, Böhmer, Wegner, Büttner I und II; berittene Gendarmen Schade und Philipp, Fußgendarm Mau), 1825
- Vernehmung der Häftlinge Major von Ferentheil, Major von Lisnewski, Hauptmann A. von Borowski, Sekondleutnant Vogel, cand. M. Schmeerbauch, Mühlenbesitzer Karl Friedrich Salomon, cand. Robert Wesselhöft, Lehrer Adolf Carl von Sprewitz, Dr. med. August Friedrich Paetsch, Dr. med. H. Goepel, Lehrer Wilhelm Valentin Havemann, Advokat Heinrich Karl Hoffmann und Advokat Georg Rühl über ihre Haftbedingungen, 1825
- Inventar der für die Einrichtung des Schlosses Köpenick als Untersuchungsgefängnis mit 19 Zellen angekauften Gefängnis- und Büro-Utensilien, 1825.
- Vernehmung der Häftlinge Auskultator Carl Albert von Bonge, stud. phil. Arnold Ruge, stud. iur. Springer und cand. theol. Hagemeister über ihre Haftbedingungen, 1824
- Auflistung der bei der Spezial-Untersuchungskommission zu Schloss Köpenick (und z. T. auch bei der Ministerial-Kommission) beschäftigten Beamten (Stadtgerichtsdirektor Schmidt und Regierungsrat Krause [für Krause ab 1826: Kriminalrat Hitzig]; Kammergerichtsreferendare Schneider und Paap [für Schneider ab 1826 Westphal]; Kanzleisekretäre Reiche, Böhmer, Wegner, Büttner I und II; berittene Gendarmen Schade und Philipp, Fußgendarm Mau), 1825
- Vernehmung der Häftlinge Major von Ferentheil, Major von Lisnewski, Hauptmann A. von Borowski, Sekondleutnant Vogel, cand. M. Schmeerbauch, Mühlenbesitzer Karl Friedrich Salomon, cand. Robert Wesselhöft, Lehrer Adolf Carl von Sprewitz, Dr. med. August Friedrich Paetsch, Dr. med. H. Goepel, Lehrer Wilhelm Valentin Havemann, Advokat Heinrich Karl Hoffmann und Advokat Georg Rühl über ihre Haftbedingungen, 1825
- Inventar der für die Einrichtung des Schlosses Köpenick als Untersuchungsgefängnis mit 19 Zellen angekauften Gefängnis- und Büro-Utensilien, 1825.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:40 MESZ
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- Ministerium des Innern (Bestand)
- 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) (Gliederung)
- 03.10 Sektion 10 Überwachung politisch verdächtiger Personen und Verbindungen (1792 - 1903) (Gliederung)
- 03.10.02 Überwachung politisch verdächtiger Verbindungen und ihnen zugeordneter Einzelpersonen (1792 - 1857) (Gliederung)
- 03.10.02.01 Einrichtung und Unterhalt von Sonderbehörden (1819 - 1842) (Gliederung)
- 03.10.02.01.02 Preußische Zentrale und Sonderkommissionen (1819 - 1840) (Gliederung)