Krüger-Haye, Georg (Oberkirchenrat) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
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Krüger-Haye, Georg (Oberkirchenrat) Krüger-Haye, Georg (Oberkirchenrat) Krüger-Haye, Georg (Oberkirchenrat)
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 5 Nachlässe, Handakten und personengeschichtliche Sammlungen
1861-1941
Bestandsbeschreibung: Georg Ludwig Ernst Krüger-Haye wurde am 4.7.1864 in Rattey geboren. Er studierte Theologie in Erlangen und Leipzig. 1886 wurde er Hauslehrer in Groß Solschen bei Peine, 1889 Rektor der Bürgermädchenschule in Schönberg (Mecklenburg). 1891 wurde er Pastor in Schönberg. 1902 avancierte er zum Propst in Strelitz, zugleich war er Geistlicher der Landesirrenanstalt Domjüch. 1907 wurde er als Pastor in Burg Stargard berufen und dort 1910 Präpositus und 1920 Propst. 1922 wurde er zum Kirchenrat ernannt. 1925 kam er als Oberkirchenrat der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburg-Strelitz und Erster Pastor an der Stadtkirche nach Neustrelitz. Er wurde 1934 in den Ruhestand versetzt und nahm bis 1939 in den folgenden Jahren noch Verwaltungsgeschäfte für den Oberkirchenrat wahr.
1931 nahm er den Familiennamen seiner Mutter Haye auf.
Er wurde früh Mitglied der NSDAP und führender Vertreter der NS-Bewegung in Südostmecklenburg. 1934 trat er in den Ruhestand und führte die Geschäfte des mecklenburg-strelitzischen Teils der Landeskirche jedoch zunächst weiter. 1935 wurde er Hilfsarbeiter im Oberkirchenrat der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs und 1938 Archivar im Landeskirchenarchiv.
Er beschäftigte sich mit der Kirchengeschichte von Mecklenburg-Strelitz und veröffentlichte Abhandlungen und Inventare.
Er starb am 3.11.1941 in Neustrelitz.
1931 nahm er den Familiennamen seiner Mutter Haye auf.
Er wurde früh Mitglied der NSDAP und führender Vertreter der NS-Bewegung in Südostmecklenburg. 1934 trat er in den Ruhestand und führte die Geschäfte des mecklenburg-strelitzischen Teils der Landeskirche jedoch zunächst weiter. 1935 wurde er Hilfsarbeiter im Oberkirchenrat der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs und 1938 Archivar im Landeskirchenarchiv.
Er beschäftigte sich mit der Kirchengeschichte von Mecklenburg-Strelitz und veröffentlichte Abhandlungen und Inventare.
Er starb am 3.11.1941 in Neustrelitz.
Krüger-Haye, Georg
1,1 lfd. Meter
Archivbestand
Literatur: Grewolls, Grete: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Rostock 1995, S. 246.
Schwerin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:16 MESZ
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