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Riedhöfe: Konsens der Herrn Landgrafen Wilhelm Ludwigs und Philipps Gebrüder in den zwischen Herrn Landgraf Georg zu Hessen und dem Kloster Eberba...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 16 Orte, Buchstabe R >> 16.11 Riedhöfe
1578 Dezember 21
Eberbach, Abtei
Pergament, der Landgrafen Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 21. Dezember 1578
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Riedhöfe: Konsens der Herrn Landgrafen Wilhelm Ludwigs und Philipps Gebrüder in den zwischen Herrn Landgraf Georg zu Hessen und dem Kloster Eberbach wegen der Atzung auf den klösterlichen Höfen in der Obergrafschaft Katzenelnbogen getroffene Vergleichung gegen dessen Nachlassung das Kloster dem Herrn Landgrafen übergeben hat, seinen Hof Gehborn mit seinem Begriff und Bemarkungen, desgleichen ihre große Wiese bei Sinsfeld, item die große und kleine Hauwiese bei Arheilgen, auch die zwei Höfe zu Leheim und darüber 103 Malter drei Simmer Korn und vier pf. sechs alb. Zins zu und um Darmstadt und Arheilgen jährlich fallende und von dem Kloster Auen ein Stück bei Biebesheim, nämlich die Bauerslachen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.