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Grenz- und Markenstreitigkeiten zwischen Privaten
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Enthaeltvermerke: enthält: Rezeß wegen der Heid- und Plaggenmahd zwischen Verlemann ./. Stock und Rickmann zu Ladbergen, 1605; Beschhwerde des Schlamann aus dem Kirchspiel Lengerich, Bsch. Schollbruch wegen der Holzzuweisung Eingesessene der Bauerschaft Aldrup ./. Dorf Lengerich wegen der Trift, 1705; Streit um die Plaggenmahd im Sudbrocke zu Wechte, 1719; Anspruch der Erbemänner der Bsch. Hollagerberg im Kirchspiel Wallenhorst auf die Trift auf der Ruschen Masch an der Hase bei der Osnabrücker Landwehr, 18. Jh.; Auseinandersetzung zwischen den Einwohnernzu Wersen und Halen wegen Änderung der Grenze durch das Hochwasser der Düte, 1719; Einwohner der Bauerschaften Hasbergen und Ohrbeck des Kirchspiels St. Catharinen ./. Korff zu Sutthausen wegen dessen Anspruchs auf eine Berechnung in ihrer Mark, 1648; Willem Diekmann aus dem Kirchspiel Leeden ./. Schulten Losse wegen eines Anteils am Losser Berg, 1711; Einwohner der Bauerschaft Düte im Kirchspiel Westerkappeln ./. Dieckschwegmann, Hiskemöller, Hinnaern und Bergkotten wegen des Schwegfeldes und dem Schwarzen Wasser-Poel, 1707; Protokoll wegen der strittigen Plaggenmahd zwischen Schulte Herkendorp und Brokmanns zu Leeden, 1695-1696; Schatzpflicht des Osterhues zu Natrup im Kirchspiel Hagen Niedyker ./. Osterhus zu Leeden wegen eines niedergerissenen Grabens,1710; Gerd Lamping zu Lotte, Eigenhöriger der Vikarie St. Spiritus bzw. des Gymnasiums Carolinum zu Osnabrück ./. Tecklenburg. Eigenhörigen Spelmeyer zu Lotte wegen der Grenze von dessen Haus, 1671-1673; Zeugenverhör über die drei Westerlottischen Plaggenwege über den Speelhof, 1674
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.