Christoph Sauter, westerstettischer Untertan zu Straßberg, verkauft den Heiligenpflegern daselbst für 400 Gulden Landeswährung Hauptgut einen jährlichen Zins von 20 Gulden, zahlbar ab dem Dienstag nach Quasimodo[geniti] des Jahres 1620 aus seinen Gütern mit allen Rechten, Gerechtigkeiten und allem Zubehör, die der Aussteller den Heiligenpflegern als Unterpfand verschreibt: 2 Mannsmahd Wiesen im Briel; 1/2 Mannsmahd Wiesen "hinter Edenburg"; 1/2 Mannsmahd Wiesen "im Rieth"; 1 1/2 Jauchert Acker "zu Langen anwenden"; 2 Jauchert "in der Praite"; 1 Jauchert "im Dienental"; 1/2 Jauchert "hinter Edenburg"; 1 1/2 Jauchert "im Heuertal"; 1 1/2 Jauchert "im Heuertal"; 1 Jauchert "im Grundt"; 1/2 Jauchert "an der Wagenstaig"; 2 1/2 Jauchert im Öschhinter der Kirche; 1/2 Jauchert bei der Schießmauer; 2 Jauchert "hinter Brunhalde"; 1 Jauchert "hinter Brunnhalde"; 1 Hanfgarten an der Wechselwiese. Aus den Unterpfändern bezieht von alters her die Obrigkeit Zehntgarben laut Urbar und der Heilige daselbst 2 Malter Korn, 2 Malter Hafer, 10 Batzen, sonst sind sie frei und eigen. Das Gericht Straßberg hat sie als hinreichende Versicherung anerkannt. Die Heiligenpfleger gestatten die Ablösung des Zinses mit 400 Gulden bei vierteljährlicher Kündigung. - Die 400 Gulden Hauptgut hatte der Junker Georg Dietrich von Westerstetten und Drackenstein, zu Straßberg, Lautlingen und Wildentierberg, Obrigkeit des Ausstellers, in die Kirche zu Straßberg gestiftet für einen Jahrtag für seine verstorbenen Eltern. - Als vom Aussteller verordnete Träger werden Hans Sauter und Kaspar Hardtman genannt

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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