Kläger: Gundäus, Georgius und Ericus Rosenkranz und Christian Thom(e)sen als Erben des Holger Rosenkranz zu Rosenholm, dänischer Reichsrat, Beklagte: Joachim Rantzau zu Putlos und sein Sohn Johann Rantzau zu Schleswig sowie als "Blutrichter" Jasper von Buchwaldt zu Pronstorf, Claus von Qualen, Amtmann zu Trittau, Graf Christian Pentz zu Neudorf, dann zu Wandsbek, Daniel Rantzau zu Troiburg, Daniel von Buchwaldt zu Schierensee, Johann von der Wisch zu Grünholz, Breide Rantzau zu Noer, Paul Rantzau zu Kohöved, Otto Rantzau zu Damp, Siegfried von Einem zu Eckernförde, Heinrich Rumohr zu Roest, Theodosius Brockdorff zu Windeby und Henneke Wohnsfleth, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Georg Goll, Dr. Barthold Gießenbier, Dr. Johann Ulrich Stieber, Streitgegenstand: Streit um die angebliche Ermordung des Otto Rosenkranz (Holgers Sohn) durch Johann Rantzau in Rendsburg 1639, insbesondere um die Zulassung des Vaters Joachim Rantzau als "defensor" in Abwesenheit des Johann Rantzau; angeblich habe Otto Rosenkranz Beleidigungen gegen Johann Rantzau ausgesprochen und sei dann im folgenden Duell gestorben; Entscheidung des "Ritter- und Criminalgerichts", dass Johann Rantzau die Tat durch eine Geldzahlung "ad pias causas" sühnen könne

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Landesarchiv Schleswig-Holstein
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