1666, September 18; Stade Generalgouverneur und Regierung der Krone Schweden in den Herzogtümern Bremen und Verden zu Stade erteilen dem Schiffer Dietrich Ratjen, Bürger zu Stade, einen See- und Paßbrief für sein Schiff "Gerechtigkeit" (80 Last). Siegelankündigung des Ausstellers. "Geben Stade den 18. Septembris anno 1666". Ausf., Perg., lat. u. dt.; das angekündigte Regierungssiegel ab; Unterschrift des Kanzlers Nicolai.
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1666, September 18; Stade Generalgouverneur und Regierung der Krone Schweden in den Herzogtümern Bremen und Verden zu Stade erteilen dem Schiffer Dietrich Ratjen, Bürger zu Stade, einen See- und Paßbrief für sein Schiff "Gerechtigkeit" (80 Last). Siegelankündigung des Ausstellers. "Geben Stade den 18. Septembris anno 1666". Ausf., Perg., lat. u. dt.; das angekündigte Regierungssiegel ab; Unterschrift des Kanzlers Nicolai.
NLA ST, Rep. 3 VP, Nr. 23
StA Stade Rep. 5a Fach 227 Nr. 1 Bl. 47
Organisations- und Aktenzeichen: Rep. 3 FP Nr. 113
NLA ST, Rep. 3 VP Urkunden verschiedener Provenienz
Urkunden verschiedener Provenienz >> 1 Erzstift/Herzogtum Bremen >> 1.1 Regierung zu Stade
- 1666
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Nicolai, Kanzler Stade
Ratjen, Dietrich, Schiffer Stade
Stade, Kanzler Nicolai
Stade, Schiffer Dietrich Ratjen
Schiff "Gerechtigkeit"
See- und Paßbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche und kommunale Bestände (Tektonik)
- 1.2 Urkunden (Tektonik)
- 1.2.2 Einzelne Klöster, Stifte und Städte (Tektonik)
- Urkunden verschiedener Provenienz (Bestand)
- 1 Erzstift/Herzogtum Bremen (Gliederung)
- 1.1 Regierung zu Stade (Gliederung)
Public Domain Mark 1.0 Universell