Gewerbeaufsichtsämter
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Tektonik
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Arbeits- und Sozialministerium
Überlieferungsgeschichte
Die Gewerbeaufsichtsämter wurden 1945 geschaffen und ihre Bezirke 1955, 1974 und 1991 neu festgelegt. Vorgängerbehörden waren die 1879 bei der Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart ernannten Fabrikinspektoren. Durch die Reichsgewerbeordnung wurde die Fabrikinspektion 1891 zur Gewerbeinspektion erweitert, 1892 die Fabrikinspektoren in Gewerbeinspektoren umbenannt. 1920 wurde die Gewerbeaufsicht von der Zentralstelle losgelöst und dem neugegründeten Gewerbeaufsichtsamt, seit 1922 Gewerbe- und Handelsaufsichtsamt in Stuttgart unterstellt, das 1937 aufgehoben wurde. Die leitenden Gewerberäte führten bis Kriegsende die Geschäfte innerhalb der fünf Aufsichtsbezirke weiter. 1992 erhielten die Gewerbeaufsichtsämter den Namenszusatz 'Ämter für Arbeits- und Immissionsschutz'.
Die Gewerbeaufsichtsämter wurden 1945 geschaffen und ihre Bezirke 1955, 1974 und 1991 neu festgelegt. Vorgängerbehörden waren die 1879 bei der Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart ernannten Fabrikinspektoren. Durch die Reichsgewerbeordnung wurde die Fabrikinspektion 1891 zur Gewerbeinspektion erweitert, 1892 die Fabrikinspektoren in Gewerbeinspektoren umbenannt. 1920 wurde die Gewerbeaufsicht von der Zentralstelle losgelöst und dem neugegründeten Gewerbeaufsichtsamt, seit 1922 Gewerbe- und Handelsaufsichtsamt in Stuttgart unterstellt, das 1937 aufgehoben wurde. Die leitenden Gewerberäte führten bis Kriegsende die Geschäfte innerhalb der fünf Aufsichtsbezirke weiter. 1992 erhielten die Gewerbeaufsichtsämter den Namenszusatz 'Ämter für Arbeits- und Immissionsschutz'.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ