Kläger: Franz Walter, Brauer und Ratsherr zu Ratzeburg, Beklagter: Maria Margaretha von Scharfenberg, geb. von Göhren (Görn), Witwe des Majors Hans von Scharfenberg zu Pritzier, Nebenbeklagter: der Herzog von Mecklenburg, ab 1687 Dr. Achilles Daniel Leopold zu Lübeck, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Vergenius, Lizentiat der Rechte Ulrich Daniel Kuhörn, Dr. Gotthardt Johann Marquardt, Streitgegenstand: Streit um die Einweisung der Witwe von Schafenberg in das Gut Lehsen im Amt Wittenburg und um die gerichtliche Zuerkennung von neun Untertanen wegen einer Schuldforderung gegen Franz Walter
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Kläger: Franz Walter, Brauer und Ratsherr zu Ratzeburg, Beklagter: Maria Margaretha von Scharfenberg, geb. von Göhren (Görn), Witwe des Majors Hans von Scharfenberg zu Pritzier, Nebenbeklagter: der Herzog von Mecklenburg, ab 1687 Dr. Achilles Daniel Leopold zu Lübeck, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Vergenius, Lizentiat der Rechte Ulrich Daniel Kuhörn, Dr. Gotthardt Johann Marquardt, Streitgegenstand: Streit um die Einweisung der Witwe von Schafenberg in das Gut Lehsen im Amt Wittenburg und um die gerichtliche Zuerkennung von neun Untertanen wegen einer Schuldforderung gegen Franz Walter
LASH, Abt. 390 Nr. 499
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1672-1687
Enthält: Justizkanzlei zu Schwerin 1672, RKG 1673-1687; Aktenstücke aus vorangegangenen Streitigkeiten 1661-1671; Zeugenaussagen 1672-1673 (Q 17, 32); Bescheinigung des Rats der Stadt Ratzeburg 1674-1675 (Q 34, 44)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ