Euthanasie in Pflegeheimen der Inneren Mission
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AH 2, Nr. 216
AH 2 - Handakten Otto Seiz
AH 2 - Handakten Otto Seiz >> I. Schriftwechsel mit Vereinen und Körperschaften >> I.1. Innere Mission
1940-1943, (1947)
Enthält u.a.:
- Verlegung von Patienten aus den Heil- und Pflegeanstalten der Inneren Mission
- Bericht über das Vorgehen des Staates bei der Euthanasie
- Bitte des Landesbischofs an den Reichsstatthalter von Württemberg zu Kirchenfeindlichen Äußerungen von Parteimitgliedern Stellung zu nehmen
- Kopie einer Beschwerde des Erzbischofs von Freiburg an den Chef der Reichskanzlei Lammers über die Euthanasie
- Bitte des Landesverbandes der Inneren Mission in Württemberg an das Innenministerium die Verlegungen der Patienten bis zur Erstellung einer gesetzlichen Regelung auszusetzen
- Bericht über das Pflegeheim Stetten
- Bericht von Dekan Keppler an den Landesbischof über das unkoordinierte Vorgehen der Inneren Mission gegen die Euthanasie
- Schriftwechsel mit dem Württembergischen Innenminister
- Bitte eines Anstaltsgeistlichen um Verhaltensregeln gegen das Euthanasieprogramm
- Protokoll einer Besprechung des Verbandes deutscher Ev. Heil- und Pflegeanstalten
- Abschriften von Todesbenachrichtigungen
- Übersicht über die aus der Inneren Mission verlegten Pfleglinge
- Zeugenaussage von Otto Seiz in einem Prozess gegen Dr. Stähle
- Schreiben des Landesbischofs an den Reichsminister des Innern Dr. Frick
- Protokolle von Geschäftsführerbesprechungen der Inneren Mission vom 24.06.1942, 02.09.1943
- Berichte über die Euthanasie
- Bericht von Alice Kirschstein über die Ermordung ihres geistig behinderten Sohnes in einer Anstalt in Hartheim bei Linz
Darin:
- Zeitungsartikel über den Mord an Patienten in Frankreich
- Verlegung von Patienten aus den Heil- und Pflegeanstalten der Inneren Mission
- Bericht über das Vorgehen des Staates bei der Euthanasie
- Bitte des Landesbischofs an den Reichsstatthalter von Württemberg zu Kirchenfeindlichen Äußerungen von Parteimitgliedern Stellung zu nehmen
- Kopie einer Beschwerde des Erzbischofs von Freiburg an den Chef der Reichskanzlei Lammers über die Euthanasie
- Bitte des Landesverbandes der Inneren Mission in Württemberg an das Innenministerium die Verlegungen der Patienten bis zur Erstellung einer gesetzlichen Regelung auszusetzen
- Bericht über das Pflegeheim Stetten
- Bericht von Dekan Keppler an den Landesbischof über das unkoordinierte Vorgehen der Inneren Mission gegen die Euthanasie
- Schriftwechsel mit dem Württembergischen Innenminister
- Bitte eines Anstaltsgeistlichen um Verhaltensregeln gegen das Euthanasieprogramm
- Protokoll einer Besprechung des Verbandes deutscher Ev. Heil- und Pflegeanstalten
- Abschriften von Todesbenachrichtigungen
- Übersicht über die aus der Inneren Mission verlegten Pfleglinge
- Zeugenaussage von Otto Seiz in einem Prozess gegen Dr. Stähle
- Schreiben des Landesbischofs an den Reichsminister des Innern Dr. Frick
- Protokolle von Geschäftsführerbesprechungen der Inneren Mission vom 24.06.1942, 02.09.1943
- Berichte über die Euthanasie
- Bericht von Alice Kirschstein über die Ermordung ihres geistig behinderten Sohnes in einer Anstalt in Hartheim bei Linz
Darin:
- Zeitungsartikel über den Mord an Patienten in Frankreich
1,5 cm
Sachakte
Frick, Wilhelm
Keppler, Friedrich
Wurm, Theophil
Stähle, Dr.
Kirschstein, Alice
Lammers, Hans-Heinrich
Stetten i.R., Anstalt
Euthanasie
Landesverband der Inneren Mission in Württemberg e.V.
Innere Mission
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:21 MESZ