Vor dem apostolischen und kaiserlichen Notar Franciscus Lethmate, Kleriker zu Münster, legt Wesselus Molanus, Priester des Bistums Münster und Pfarrer zu Ostbevern, eine Kollations- und Investitionsurkunde vor, ausgestellt vom Dompropst Goswin von Raesfeld als Kollator der Kirche S. Ambrosii zu Ostbevern, und fordert den Notar auf, ihn in wirklichen Besitz der Kirche zu setzen, was geschieht. Acta fuerunt et sunt haec respective in coemiterio ac parochiali ecclesia in Oestbevern. Zeugen: Petrus Draven, Notar, und Johannes Monnick, aedituus sive custos ibidem. Formel und Signet des Notars.
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Vor dem apostolischen und kaiserlichen Notar Franciscus Lethmate, Kleriker zu Münster, legt Wesselus Molanus, Priester des Bistums Münster und Pfarrer zu Ostbevern, eine Kollations- und Investitionsurkunde vor, ausgestellt vom Dompropst Goswin von Raesfeld als Kollator der Kirche S. Ambrosii zu Ostbevern, und fordert den Notar auf, ihn in wirklichen Besitz der Kirche zu setzen, was geschieht. Acta fuerunt et sunt haec respective in coemiterio ac parochiali ecclesia in Oestbevern. Zeugen: Petrus Draven, Notar, und Johannes Monnick, aedituus sive custos ibidem. Formel und Signet des Notars.
B 101u, 0 - II A in Akten 7. Fach Nr. 9
B 101u Domkapitel Münster - Urkunden
Domkapitel Münster - Urkunden >> 20. II A: Dompropstei
1578 Juni 17
Vermerke: Papier, Abschrift des Notars Ludgerus Hoieringk.
In Akten 7. Fach Nr. 9
In Akten 7. Fach Nr. 9
Urkunde
Nr: --
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
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