E Rep. 300-36 Nachlass E.M. von Witt geb. Elben (Bestand)
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E Rep. 300-36
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> E Nachlässe und personengeschichtliche Sammlungen >> E 1 Nachlässe und Personenfonds
Vorwort: 1. Biographie
Emma Muschka Elben wurde am 20. November 1863 in St. Petersburg geboren. Mit 19 Jahren heiratete sie Harry von Witt und bekam drei Kinder: Edith, Peter-Heinrich und Nora. Nach dem Scheitern der Ehe zog sie - inspiriert von Moritz von Egidys Schriften - mit ihren Kindern 1891 nach Berlin.
Hier entwickelten sich freundschaftliche Beziehungen zu Minna Cauer und Paul Geheeb sowie Ottilie von Hansemann. Sie wurde Minna Cauers Mitarbeiterin.
E.M. von Witt gründete den ersten Deutschen Frauen-Club (später: Lyzeum-Club) und engagierte sich in dessen Vorstand.
Während des Ersten Weltkrieges, in dem sie ihren Sohn verlor, war sie für das Rote Kreuz in Lazaretten tätig. Die Pazifistin gehörte zur deutschen Delegation des Kongresses der Internationalen Liga für Frieden und Freiheit 1919 in Zürich. 1923 verstarb ihre Tochter Nora. 1925 siedelte ihre älteste Tocher Edith, verheiratete von Ketelhodt, mit ihrer Familie nach Oberhambach über, damit die Kinder die dortige Odenwaldschule besuchen konnten. E.M. von Witt folgte ihrer Tochter 1929 nach; sie verstarb am 14. Februar 1949 in Oberhambach.
2. Bestandsbeschreibung
Das Landesarchiv Berlin erhielt den Nachlass von den Erben.
Enthält:
Lebenserinnerungen E.M. von Witt, 1939 (maschinenschriftliche Abschrift).- Korrespondenz, u. a. mit Minna Cauer, Paul Geheeb und Else Lüders.- Fotos.- 80. Geburtstag 1943.
Erschlossen: 16 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit:
1901 - 1943
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Verweise:
-> LAB A Rep. 060-52 Verband Fortschrittlicher Frauenvereine, komplett digitalisiert unter https://www.meta-katalog.eu/Record/ARep06052hla
-> LAB A Rep. 060-53 Verein Frauenwohl Berlin, komplett digitalisiert unter
https://www.meta-katalog.eu/Record/ARep06053hla
-> LAB E Rep. 300-48 Nachlass Max Cassirer
Berlin, 2015 / 2021 Lydia Kiesling / Susanne Knoblich
Emma Muschka Elben wurde am 20. November 1863 in St. Petersburg geboren. Mit 19 Jahren heiratete sie Harry von Witt und bekam drei Kinder: Edith, Peter-Heinrich und Nora. Nach dem Scheitern der Ehe zog sie - inspiriert von Moritz von Egidys Schriften - mit ihren Kindern 1891 nach Berlin.
Hier entwickelten sich freundschaftliche Beziehungen zu Minna Cauer und Paul Geheeb sowie Ottilie von Hansemann. Sie wurde Minna Cauers Mitarbeiterin.
E.M. von Witt gründete den ersten Deutschen Frauen-Club (später: Lyzeum-Club) und engagierte sich in dessen Vorstand.
Während des Ersten Weltkrieges, in dem sie ihren Sohn verlor, war sie für das Rote Kreuz in Lazaretten tätig. Die Pazifistin gehörte zur deutschen Delegation des Kongresses der Internationalen Liga für Frieden und Freiheit 1919 in Zürich. 1923 verstarb ihre Tochter Nora. 1925 siedelte ihre älteste Tocher Edith, verheiratete von Ketelhodt, mit ihrer Familie nach Oberhambach über, damit die Kinder die dortige Odenwaldschule besuchen konnten. E.M. von Witt folgte ihrer Tochter 1929 nach; sie verstarb am 14. Februar 1949 in Oberhambach.
2. Bestandsbeschreibung
Das Landesarchiv Berlin erhielt den Nachlass von den Erben.
Enthält:
Lebenserinnerungen E.M. von Witt, 1939 (maschinenschriftliche Abschrift).- Korrespondenz, u. a. mit Minna Cauer, Paul Geheeb und Else Lüders.- Fotos.- 80. Geburtstag 1943.
Erschlossen: 16 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit:
1901 - 1943
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Verweise:
-> LAB A Rep. 060-52 Verband Fortschrittlicher Frauenvereine, komplett digitalisiert unter https://www.meta-katalog.eu/Record/ARep06052hla
-> LAB A Rep. 060-53 Verein Frauenwohl Berlin, komplett digitalisiert unter
https://www.meta-katalog.eu/Record/ARep06053hla
-> LAB E Rep. 300-48 Nachlass Max Cassirer
Berlin, 2015 / 2021 Lydia Kiesling / Susanne Knoblich
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ