Staatliche Gehörlosenschule Schwäbisch Gmünd (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 422
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium >> Erziehungshäuser
1823-1944
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält Reste der Überlieferung der 1807 gegründeten und 1817 zur Staatsanstalt erhobenen Taubstummenanstalt Schwäbisch Gmünd, die 1823 mit einer Blindenanstalt verbunden wurde. Die aus dieser Anstalt hervorgegangene Schule für Hörgeschädigte St. Joseph besteht bis heute.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält statistische Unterlagen, Schriftgut über die Versetzung von Schülern in die Nikolauspflege nach Stuttgart, die Gründung einer Blindenanstalt in Lustnau und Kassenangelegenheiten.
Vorbemerkung: Die 1807 privat gegründete Taubstummenanstalt wurde 1817 zur Staatsanstalt erhoben. Im Jahr 1823 mit einer Blindenanstalt verbunden, wurde sie zusammen mit einer angeschlossenen Bildungsanstalt für Taubstummen- und Blindenlehrer der Kommission für die Erziehungshäuser unterstellt. Die später wieder abgetrennte Blindenanstalt blieb - mit der Blindenanstalt von Stuttgart vereinigt - ein staatlich unterstütztes Blindenasyl. In der Taubstummenanstalt waren tätig: ein Vorsteher, ein Oberlehrer, vier unständige Lehrer, eine Lehrfrau und Aufseherin sowie 52 Zöglinge (30 männliche und 22 weibliche). Die Aktenabgabe erfolgte am 26. September 1957. Die Akten wurden im Oktober 1978 von Archivinspektoranwärter Rolf Jente unter Aufsicht des Unterzeichneten geordnet und verzeichnet. Der Bestand umfasst 15 Büschel in 0,2 lfd. Regalmeter. Ludwigsburg, Oktober 1978 Dr. Norbert Stein
Der Bestand enthält Reste der Überlieferung der 1807 gegründeten und 1817 zur Staatsanstalt erhobenen Taubstummenanstalt Schwäbisch Gmünd, die 1823 mit einer Blindenanstalt verbunden wurde. Die aus dieser Anstalt hervorgegangene Schule für Hörgeschädigte St. Joseph besteht bis heute.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält statistische Unterlagen, Schriftgut über die Versetzung von Schülern in die Nikolauspflege nach Stuttgart, die Gründung einer Blindenanstalt in Lustnau und Kassenangelegenheiten.
Vorbemerkung: Die 1807 privat gegründete Taubstummenanstalt wurde 1817 zur Staatsanstalt erhoben. Im Jahr 1823 mit einer Blindenanstalt verbunden, wurde sie zusammen mit einer angeschlossenen Bildungsanstalt für Taubstummen- und Blindenlehrer der Kommission für die Erziehungshäuser unterstellt. Die später wieder abgetrennte Blindenanstalt blieb - mit der Blindenanstalt von Stuttgart vereinigt - ein staatlich unterstütztes Blindenasyl. In der Taubstummenanstalt waren tätig: ein Vorsteher, ein Oberlehrer, vier unständige Lehrer, eine Lehrfrau und Aufseherin sowie 52 Zöglinge (30 männliche und 22 weibliche). Die Aktenabgabe erfolgte am 26. September 1957. Die Akten wurden im Oktober 1978 von Archivinspektoranwärter Rolf Jente unter Aufsicht des Unterzeichneten geordnet und verzeichnet. Der Bestand umfasst 15 Büschel in 0,2 lfd. Regalmeter. Ludwigsburg, Oktober 1978 Dr. Norbert Stein
15 Büschel (0,2 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET
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- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 (Archival tectonics)
- Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium (Archival tectonics)
- Erziehungshäuser (Archival tectonics)
- Staatliche Gehörlosenschule Schwäbisch Gmünd (Archival holding)