Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
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PrAdK 1145
PrAdK 2.1/075
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1927 - 1928
Enthält: Stellungnahmen zum Plan einer Reichsmusikhochschule für Blinde (Bl. 352-360). Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins, Bearbeitung von Beschwerden. Schreiben an den Kultusminister über den Erlaß zur Ausbildung für das künstlerische Lehramt (Bl. 21-25). Erlaß des Kultusministers zum Privatunterricht in der Musik (Druck, Bl. 1-3). Behandlung von Anträgen zur Gründung von Musikseminaren und -schulen. Gutachten und Stellungnahmen: Thiel über eine Schrift von Wagemann zur Stimmbildung (Bl. 308-312); Moser, Seiffert, Taubmann über die musikalische Bedeutung Fiebachs und Rattays sowie deren Eignung zur Leitung einer Musikerkammer (Bl. 258-269); über die Komposition einer neuen Nationalhymne von Loss und Dokowicz (Bl. 244-246) sowie von Georg Vogt (Bl. 209); Seiffert und Kahn über den Musikpädagogen Paul Bruns (Bl. 216-219); Moser, v. Reznicek und Kahn über Kompositionen und Werke von Hans Kayser (Bl. 170-178); v. Schillings zu einem Artikel in "Gazette de Lausanne" zur "Invasion" ausländischer Dirigenten in Paris (Bl. 64-66); Schreker und v. Baußnern über Kompositionen von Franz Stahr (Bl. 53-58). Konzertprogramme der Gesangvereinigung der Disconto-Gesellschaft mit Liedertexten (Bl. 279-295). Aufrufe der Genossenschaft deutscher Tonsetzer und Korrespondenz zur Reform des Urheberschutzgesetzes und zur "Frage der Verteilung der vom Rundfunk gezahlten musikalischen Aufführungsgebühren" (Bl. 247-257). Besprechung eines italienischen Erlasses gegen das Überwiegen ausländischer Musik bei öffentlichen Darbietungen und Forderung eines ähnlichen Erlasses für Deutschland (Bl. 204-208). Programm, Tagungsbericht, Referate, Zeitschriftenartikel zur ersten Tagung für Rundfunkmusik in Göttingen 1928 (Bl. 88-155). Bericht des Deutschen Generalkonsulats in Mailand zu einem Gastspiel der Berliner Singakademie in Mailand (Bl. 74-77), Bericht der Singakademie von der Konzertreise (Bl. 43f.). Verleihung der Zelter-Medaille, Unterstützungsgesuche, Einladungen, zur Frage des "Normal-Tons", Einbürgerungsanträge, Wettbewerbsausschreibungen für Komposition. Enth. u.a.: Benno Zeidler/Oswald Klemm, "Unser Hindenburg. Zu seinem 80. Geburtstag", Partitur mit Text (Bl. 276f.). "Die Funk-Versuchsstelle an der Staatlichen akademischen Hochschule für Musik in Berlin", Broschüre der Siemens & Halske AG (Bl. 107). Hefte 19 - 28, 30, 32 der Wochenschrift des Funkwesens "Funk" (Bl. 123-138) und Sonderdruck "Das Wissen von den Wellen" (Bl. 151-153). Protokolle der Sitzungen des Senats und der Genossenschaft, Sektion für Musik: 1. Okt. 1927, 17. Okt. 1927, 17. Nov. 1927, 22. Dez. 1927, 15. Febr. 1928, 26. März 1928, 26. Apr. 1928, 21. Mai 1928 (Bl. 331, 302f., 262, 258f., 204f., 200, 185-188, 179, vgl. PrAdK 1228), 10. Okt. 1928, 23. Nov. 1928, 6. Dez. 1928 (Bl. 26-29, 4-8, vgl. PrAdK 1229).
360 Bl. Microfilm/-fiche: 1145
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ