Requisitionen und gerichtliche Auslieferungen von und an das brandenburg-ansbachische Amt Crailsheim
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 II Nr. 145
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 II Gutsarchiv Unterdeufstetten: Ältere Akten der Gutsverwaltung bis 1761
Gutsarchiv Unterdeufstetten: Ältere Akten der Gutsverwaltung bis 1761 >> 6. Beziehungen zu benachbarten Herrschaften >> 6.1 Markgraftum Brandenburg-Ansbach
1750, 1754, 1758, 1760, 1761
Enthält: 1. Kauf einer Hirschhaut durch Johann Andreas Zehrer, Wirt, und Melchior Köpple, Schmied, beide aus Unterdeufstetten, vom später inhaftierten Holzwart Jörg Häberle aus Dinkelsbühl, 1750; 2. Zollvergehen des Andreas Zerner und des Hans Michael Klein, beide aus Unterdeufstetten, 1754; 3. Vorladung des Scherenschleifers Anton, genannt "der versoffene Schleifer" (Zeuge eines Mordes), 1758; 4. Diebstahlsache des Johann Peter Christian Birckle, 1758; 5. Körperverletzung des Johann Georg Moser an dem "Kessel-Hanns" zu Wildenstein, 1760; 6. Übergriff des Jörg N. vulgo Juden-Beck im Haus des Metzgers Christoph Haßold zu Lautenbach, 1761
5 Fasz.
Archivale
Anton; Scherenschleifer
Birckle; Johann Peter Christian
Häberle; Jörg, Holzwart
Haßold; Christoph, Metzger
Klein; Hans Michael
Köpple; Melchior, Schmied
Moser; Johann Georg
N.; Jörg vulgo Juden-Beck
Zehrer; Johann Andreas, Wirt
Zerner; Andreas
Crailsheim SHA; brandenburg-ansbachisches Amt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:35 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe (Tektonik)
- Deposita (Tektonik)
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- 6. Beziehungen zu benachbarten Herrschaften (Gliederung)
- 6.1 Markgraftum Brandenburg-Ansbach (Gliederung)