20. Sitzung, 4. Wahlperiode
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KrBRI 001 Kreistag und Ausschüsse Kreistag und Ausschüsse
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07.09.1960
Enthält: 1. Niederschrift über die Sitzung des Kreistages vom 03. 06.1960. 2. Bestimmung eines Kreistagsabgeordneten zur Unterzeichnung der Sitzungsniederschrift. 3. Genehmigung des Beschlusses des Landrats und des Kreisausschussmitgliedes Wienand vom 06.08.1960 gem. § 54 Ziff. 5 Satz 2 der Landkreisordnung betr. Wahl des Lehrers Walter Eckardt aus Bredelar als Beisitzer des Ausgleichsausschusses für die Geschädigtengruppe der Sowjetzonenflüchtlinge. Wahlen: a) Wahl eines Nachfolgers als Mitglied verschiedener Ausschüsse für Herrn Adolf Börner, Brilon: aa) Gesundheits- und Wohlfahrtsausschuss (Mitglied) bb) Jugendwohlfahrtsausschuss (Mitglied) cc) Kreisbeirat für Vertriebenen- und Flüchtlingsfragen (Mitglied) b) Wahl von 5 Beisitzern und 5 Stellvertretern für den Musterungsausschuss für die Jahre 1961 und 1962. c) Wahl von 2 Beisitzern und 2 Stellvertretern für den Prüfungsausschuss für Kriegsdienstverweigerer für die Jahre 1961 und 1962. d) Aufstellung einer Vorschlagsliste für die Wahl von ehrenamtlichen Verwaltungsrichtern für das Verwaltungsgericht in Arnsberg. e) Aufstellung einer Vorschlagsliste für die Wahl von ehrenamtlichen Verwaltungsrichtern für das Oberverwaltungsgericht in Münster. f) Neuwahl eines Kreisbrandmeisters. g) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Küstelberg, umfassend die Gemeinden Küstelberg, Deifeld, Titmaringhausen und Referinghausen. h) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Oberschledorn, umfassend die Gemeinden Oberschledorn und Düdinghausen. i) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Berge, umfassend die Gemeinden Berge, Dreislar und Medelon. 5. Bericht des Gesundheitsamtes über: Jugendzahnpflege Sprachheilfürsorge Röntgenreihenuntersuchungen Impfungen Körperbehindertenfürsorge Übertragbare Krankheiten Hygienische Trinkwasserverhältnisse Krebsgefährdungsvorsorge 6. Gewährung eines Zuschusses von 3.000,- DM für die “Friedenskirche des Sauerlandes" in Meschede. Vortrag des Herrn Stadtdirektors Dr. Rips in Menden über die geschichtliche Entwicklung des Kurkölnischen Sauerlandes und dessen Beziehungen zur Abtei Grafschaft. 7. Verwendung der Überschüsse der Kreissparkasse Brilon für das Jahr 1958. 8. Übernahme der Straße Siedlinghausen/Winkhausen auf den Kreis. 9. Bereitstellung von Mitteln zur Förderung des Sports. 10. Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben. 11. Erste Nachtragshaushaltssatzung des Landkreises Brilon für das Rechnungsjahr 1960. 12. Entschädigung für Verdienstausfall an die Mitglieder des Kreistages und der parlamentarischen Ausschüsse. 13. Überörtliche Prüfung der Kreisverwaltung Brilon durch das Gemeindeprüfungsamt der Regierung Arnsberg. 14. Haushaltsrechnung des Landkreises Brilon für das Rechnungsjahr 1959. 15. Nichtöffentliche Sitzung: Grundstücksangelegenheit Antrag des Fabrikanten Franz Henning in Brilon auf Einräumung einer Grunddienstbarkeit an dem kreiseigenen Grundstück Gartenstraße/Kreishausstraße.
Akten
Kreistag und Ausschüsse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.12.2027, 12:22 MEZ