Kläger: Amt der Schuster in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Günther Erich Konau, Schustermeister in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes sowie Schadensersatzforderung wegen angeblich gewalttätiger Visitation, Wegnahme des Handwerkzeuges und Schliessung von Kalkgruben in einem Streit um den Ausschluss des Beklagten aus dem Amt unter anderem wegen Beleidigungen wegen Amtsmeister und wegen Beschäftigung von zu vielen Gesellen
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Kläger: Amt der Schuster in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Günther Erich Konau, Schustermeister in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes sowie Schadensersatzforderung wegen angeblich gewalttätiger Visitation, Wegnahme des Handwerkzeuges und Schliessung von Kalkgruben in einem Streit um den Ausschluss des Beklagten aus dem Amt unter anderem wegen Beleidigungen wegen Amtsmeister und wegen Beschäftigung von zu vielen Gesellen
211-2_H 62 Teil 1
H 832
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1605,1704-1737
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Christian Christoph Dimpfel (1716), Lt. Wilhelm Maximilian Brack (1726). Beklagte: Lt. Johann Jakob Wahl (1716), Dr. Johann Goy (1735).- Instanzen: 1. Obergericht 1707-1716. 2. Reichskammergericht 1716-1737.- Darin: Auszüge aus den Rollen und Amtsbüchern der Schuster seit 1605; Zeugenaussagen von Schustermeistern und Schustergesellen, von Schnürmachern (Bandwebern) und Lohgerbern aus der Zeit 1704-1718; Schadensaufstellung des Beklagten von 1707; Aufstellungen von 1713 über das beim Beklagten beschlagnahmte Leder und über die Erlöse bei der Versteigerung der Waren und Handwerkzeuge des Beklagten; Vergleich von 1713 zwischen dem Beklagten und dem Gerbermeister Caspar Leefas über die Beilegung ihrer Streitigkeiten; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Halle von 1716.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11149 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ