Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auf die Grafschaft Ravensberg
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D 412, 113
D 412 Grafschaft Ravensberg, Landstände
Grafschaft Ravensberg, Landstände >> 4. Beteiligung an Verwaltung und öffentlichem Leben >> 4.28. Militärwesen
1629 - 1640
Enthaeltvermerke: enthält: – Schreiben des Grafen Johann Tserclaes von Tilly an die Landstände betr. Einquartierung einer halben Kompanie des Obristwachtmeisters von Westrem 1629; – 5 Schreiben des Herzogs Georg von Braunschweig-Lüneburg, schwedischer General und General des niedersächsischen Reichskreises, an die Landstände der Grafschaft Ravensberg betr. u. a. Tod des Generalkommissars und Obristen Erich Andersson, Verpflegung und Fourage für durchmarschierende Truppen, Räumung der Festungen Minden und Nienburg durch die Kaiserlichen 1634/35; – Unterstützungsgesuch Kaiser Ferdinands III. für seinen Feldmarschall, den Kämmerer und Obristen Graf Melchior von Hatzfeld 1640; – Von Albrecht Wallenstein, Herzog von Friedland, erlassene Ordnung für Winterquartiere (Abschrift, ca 1630)
Sachakte
– Angaben über die Grafschaft Ravensberg im Dreißigjährigen Krieg s. a. Bestand von Wendt-Holtfeld-(Dep.) Nr. 585 und 586: Amtssachen des Drosten Matthias von Wendt betr. u. a. Befestigung, Besetzung und Verteidigung der Sparrenburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.3. Grafschaft Ravensberg (Tektonik)
- 1.4.3.1. Verwaltungsbehörden und Landstände (Tektonik)
- Grafschaft Ravensberg, Landstände (Bestand)
- 4. Beteiligung an Verwaltung und öffentlichem Leben (Gliederung)
- 4.28. Militärwesen (Gliederung)