Angeforderte Auskunftsberichte des Pflegers zu Tettelham über Streitigkeiten mit dem Pfleggericht Traunstein wegen seiner Bestrafung des Paul Ärnprunner von der Mittermühle, weil er 1636 Christian Hueber von Unterleiten bei einer Rauferei in einem jenseits des Höllenbachs (aber noch im Erzstift) gelegenen Waldstück blutig schlug, und wegen des vom Pflegverwalter zu Traunstein erhobenen Anspruchs auf Brieferrichtung beim Hauskauf Wolf Elsenlochners (1655), über den Grenzverlauf am stittigen Waldstück (mit Planzeichnung) und über die beiderseitigen Rechte an den Traunsteiner Vogtuntertanen im Ger. Tettelham.
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Angeforderte Auskunftsberichte des Pflegers zu Tettelham über Streitigkeiten mit dem Pfleggericht Traunstein wegen seiner Bestrafung des Paul Ärnprunner von der Mittermühle, weil er 1636 Christian Hueber von Unterleiten bei einer Rauferei in einem jenseits des Höllenbachs (aber noch im Erzstift) gelegenen Waldstück blutig schlug, und wegen des vom Pflegverwalter zu Traunstein erhobenen Anspruchs auf Brieferrichtung beim Hauskauf Wolf Elsenlochners (1655), über den Grenzverlauf am stittigen Waldstück (mit Planzeichnung) und über die beiderseitigen Rechte an den Traunsteiner Vogtuntertanen im Ger. Tettelham.
Erzstift Salzburg Hofrat, BayHStA, Erzstift Salzburg Hofrat 1026
HL 5 Fasz.13 Nr.25
Registratursignatur/AZ: Registratur-Nr.: 153
Erzstift Salzburg Hofrat
Erzstift Salzburg Hofrat >> Streitfälle (insbes. mit Bayern), Bittgesuche u.a. in salzb. Gerichten (ohne Mühldorf) und nichtbayer. Aus- land: >> Gerichte Waging, Tettelham und Halmberg
(1637 - 1656) 1656 - 1657
Enthält: Darin: Grenzbeschreibung des Gerichts Tettelham u. Halmberg.
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Ärnprunner, Paul (von der Mittermühle)
Hueber/ Christian (von Unterleiten)
Elsenlochner, Wolf
Tettelham (Gde. Waging a.See, Lkr. Traunstein)/ Pfleger
Traunstein (Lkr. Traunstein)/ Pfleggericht
Mittermühle (Gde. Waging a.See, Lkr. Traunstein)
Unterleiten (abgeg. bei Otting, Gde. Waging a.See, Lkr. Traunstein)
Höllenbach (FlussN bei Waging a.See)
Traunstein (Lkr. Traunstein)/ Pfleger, Pflegkommissär, -verwalter
Tettelham (Gde. Waging a.See, Lkr. Traunstein)/ Pfleggericht
Halmberg (Gde. Waging a.See, Lkr. Traunstein)/ Pfleggericht
Bestrafung (s. auch Strafen)
Mühle
Rauferei, Raufhändel
Wald, Gehölz
Brieferrichtung (s.a. Verbriefungen)
Hauskauf, -verkauf
Grenzbeschreibung
Grenzstreit
Plan, -skizze (u.ä.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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- Streitfälle (insbes. mit Bayern), Bittgesuche u.a. in salzb. Gerichten (ohne Mühldorf) und nichtbayer. Aus- land: (Gliederung)
- Gerichte Waging, Tettelham und Halmberg (Gliederung)