Die Hälfte von Brückenau [heute Bad Brückenau, Stadt, Lkr. Bad Kissingen] und ein Anteil an Schildeck [Ortsteil des Marktes Schondra, Lkr. Bad Kis...
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Urk. 14, 2893
A I u, von Boyneburgk-Lengsfeld sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Boyneburg zu Lengsfeldt Nr. 5
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bl-Bo >> Boyneburg, von >> 1500-1549
1536 Mai 24
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Hälfte von Brückenau [heute Bad Brückenau, Stadt, Lkr. Bad Kissingen] und ein Anteil an Schildeck [Ortsteil des Marktes Schondra, Lkr. Bad Kissingen], mit Burg, Stadt, Amt, Gericht und allem Zubehör, welche Hälfte vom Landgrafen von Hessen für 1.000 Gulden verpfändet worden war und von dem 1536 Belehnten mit Zustimmung des Landgrafen eingelöst wurde. Für den Fall, dass die Hälfte von Brückenau und der Anteil an Schildeck, die dem Landgrafen von Hessen vom Kloster Fulda für 3.500 Gulden verpfändet worden sind, vom Kloster Fulda wieder eingelöst werden sollten, soll der 1536 Belehnte von der Pfandsumme 2.000 Gulden erhalten, die er in Gütern in Hessen anlegen soll. Der Rest von 1.500 Gulden soll dem Landgrafen zufallen. Der Landgraf von Hessen behält sich das Öffnungsrecht für Brückenau und Schildeck vor.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig von Boyneburg, hessischer Rat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig von Boyneburg, hessischer Rat
Belehnte/r: Ludwig von Boyneburg zu Lengsfeld, hessischer Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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