Klage (vor dem Gogericht Telgte) des Marianer-Hauses (domus mariana) in Münster, erhoben durch seinen Präses Ferdinand Schweinert (Schweinhart) S.J., später durch den Präses Lukas Corman S.J. ./. den Bäcker Michael Veltwisch, früher dessen Tochter Katharina Elisabeth Veltwisch, erst Frau Kramer Johan Franz Neuhaus, später Frau Kramer Paul Josef Meiners in Münster. Die Parteien streiten um den Erlös eines zwangsversteigerten Gartens der Frau Brauer Henrich Bultman, geb. Gertrud Essman in Telgte an der Münsterstraße; der Garten war beiden Parteien verpfändet.
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Klage (vor dem Gogericht Telgte) des Marianer-Hauses (domus mariana) in Münster, erhoben durch seinen Präses Ferdinand Schweinert (Schweinhart) S.J., später durch den Präses Lukas Corman S.J. ./. den Bäcker Michael Veltwisch, früher dessen Tochter Katharina Elisabeth Veltwisch, erst Frau Kramer Johan Franz Neuhaus, später Frau Kramer Paul Josef Meiners in Münster. Die Parteien streiten um den Erlös eines zwangsversteigerten Gartens der Frau Brauer Henrich Bultman, geb. Gertrud Essman in Telgte an der Münsterstraße; der Garten war beiden Parteien verpfändet.
B-Acta jud, 853
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1701-1800
1735 - 1746
Enthält: Erwähnt werden + Paul Veltwisch, Sohn der Beklagten; Dr. Alexander Josef Anton Zumkley, Gograf in Telgte; Gerichtsschreiber Franz Henrich Abeck; die Prokuratoren Gerhard Henrich Cutman und Johann Christoph Bernard Volckering; Dietrich Kuhlman, Vikar am alten Dom; Bernard Theodor Humperdinck, rector ad S. Ludgerum Billerbeck, und dessen Nichte Jungfer Anna Katharina Kuhlman; Friedrich Schilse; Johan Borman, Gerdt Enkefildt; Notar Christian Johender; Johan Henrich Eilenburg; Josef Florentin; Herman Isfort auf der Ludgeristraße; Stuhlmacher Johan Lammerding.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ