Pfalzgraf Ludwig III. errichtet mit Zustimmung Bischof Friedrichs von Worms am Neckarufer vor der Stadt Heidelberg beim Haus der Leprosen in der Au (vulgariter in der Auwe) für sein und seiner Vorfahren Seelenheil und für die Leprösen, eine Kapelle (basilica), die dem Erlöser, der Gottesmutter und Jungfrau Maria sowie dem Heiligen Laurentius geweiht ist. Auf seine Kosten richtet er in dieser Kapelle (capella) eine Pfründe ein, an der 3 Messen pro Woche hängen. Es folgen weitere Regelungen und Details zur Ausstattung der Pfründe, wozu u. a. 20 Gulden vom Zoll zu Mannheim und 10 Malter Weizen vom Kornspeicher zu Heidelberg gehören.