Vergabe von Präbenden und Benefizien im Stift Schildesche
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Schildesche 269
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 8. Klöster und Stifte >> 8.13. Stift Schildesche
1543 - 1643
Enthaeltvermerke: Enthält: Exspektanz für die Tochter des Jasper Vincke, 1543, 1547 Verzicht des Conrad Jerendorf, Pastor zu Spenge, auf das Benefizium des Subdiakonats zugunsten des Hermann Vornholt, Kaplan in Spenge, 1563, 1567 - 1568 Vergabe der Präbende nach dem Tode der von Scharenberg an Ilse von Nagel, 1564 Bemühungen der Else von Dorgelo, Enkelin des Heinrich Korff, um die Präbende der verstorbenen Dechantin Gertrud de Baer, 1566 desgl. der Tochter des Mathias von Aldenbockum, 1566 Bürgermeister und Rat zu Bielefeld wegen des Subdiakonats des zu Rostock erstochenen Johann Jerrentrup, 1567 Beschwerde des Sifridus Asterius, Gogerichtsschreiber zu Bielefeld, wegen Übergehens seines Sohnes, 1568 Bemühungen des Johann Ledebur, Gograf zu Versmold, für seine Tochter um die Präbende des verstorbenen Vincentius von Kerssenbrock, 1568 Bemühungen des Johann Ledebur zu Stockum für seine Tochter Annen, 1581 Bemühungen der Witwe des auf der Reise nach Preußen verstorbenen von Varendorp, 1581 Bitte des Landschreibers Jobst Wilmans für seinen Sohn um das durch den Tod des Michael Becker vakante Benefizium, gen. Evangelier-Lehen, 1585 Bitte des Johann Kolkenbeck, sparrenbergischer Silberbote, für seinen Sohn betreffs des angeblich unrechtmäßig im Besitz des Engelbracht befindlichen Benefiziums, 1590 Bitte des Heinrich Meinders, Rentmeister zum Sparrenberg, für seinen Sohn nach dem Tode des Hermann Cothmann wegen der Wochenpräbende, 1590 desgl. des Rodolf Bredeick, 1590 desgl. des Bernhard Schemen, Bürger zu Bielefeld, wegen des Benefiziums St. Catharinae des verstorbenen Kolkebeck für seinen Sohn Bernhard, 1592 Bemühungen des Sohnes des Stiftsamtmanns, Heinrich Sieveking, Prokurator des Gogerichts Bielefeld, um die Amtmannstelle, Einwände des Kapitels, 1594 - 1604 Atteste des Abts zu Iburg bzw. des Paderborner Generalvikars für Ludolph Sieveking, Bestellung zum Pastor, 1603, 1617 Bemühungen des Domherrn zu Osnabrück, Otto von Dorgelo, für seine Nichte Elisabeth um eine katholische Präbende, 1605 Bitte des Kapitels um den Konsens zum Verkauf einiger Ländereien bzw. eines Gehölzes, geheißen Wein- oder Juengarten, zur Verbesserung der Kinder-Präbende, 1606 Bemühungen des Wilhelm Quadt um eine Präbende für seine Tochter Anne Sophie nach dem Tode der Pröpstin Petronella von Stockum, 1607 Bemühungen des S. Steinhaus nach dem Tode der Barbara Harde, desgl. des Rembert von Kerssenbrock, 1608 Atteste der Templer zu Schildesche über die Predigerfähigkeiten des Hermann Thaen wegen seiner Anstellung in der Stadt Minden, 1619 Verzicht des Heinrich Sieveking auf sein Benefizium, 1619 Attest über die Erteilung der Tonsur bei Thaen, 1620 Auseinandersetzung zwischen den Beamten des Amtes Sparrenberg und dem Kapitel wegen der Kollation des Predigeramtes, 1626 Verzicht des Franz Henrich Nagel auf seine Vikarie zugunsten des Sohnes des Vogten zu Schildesche, Henrich, 1639 Eingesessene zu Schildesche . / . Vogten daselbst, Albert Peilsticker, 1643
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 8. Klöster und Stifte (Gliederung)
- 8.13. Stift Schildesche (Gliederung)