Hans Schopper, sesshaft zu Binsdorf, verkauft an Jakob Koch, Hans Kno(e)sch und Konrad Erler, den geschworenen Pflegern [der Pfarrkirche] Sankt Agatha von Bubenhofen (Bu(o)benhoffen) einen jährlichen Zins von 4 ß h für 4 lb h und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Als Unterpfand werden folgende Stücke eingesetzt: [1] 4 Jauchert Acker. Davon liegen 3 Jauchert bei den Unterhölzern (an den hu(i)rsten) im Binsdorfer Bann, die an den Acker der Klosterfrauen (closternen acker) stoßen, und 1 Jauchert ebenfalls im Binsdorfer Bann am Acker von Peter Bischof, der an Ludi Karrer grenzt und durch den der Balinger Weg führt. [2] 1 Hanfgarten vor der Stadt Binsdorf bei Mathias (Mathis) Schmid, der an die Allmende anstößt. Die beiden Stücke sind mit Ausnahme von 1/2 lb [h] für den Pfarrer von Rosenfeld unbelastet. Der Zins ist jedes Jahr acht Tage vor oder nach dem 24. Juni (uff Sant Johanns tag sonnenwendi) zu entrichten und kann jedes Jahr acht Tage vor oder nach dem 24. Juni mit 4 lb h und dem entstandenen Zins abgelöst werden. Der Aussteller verspricht Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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