Politische Akten vor 1518: Politische Akten vor Landgraf Philipp (Bestand)
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Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten bis 1867 >> Hessen und Hessen-Kassel >> Zentralregierung und Hofverwaltung >> Politische Akten vor 1518
1309-1518
Enthält: Akten betr. landgräfliche Personalien, Hofhaltung, Vormundschaft und Regentschaft, Prozesse, Reichstage, Beziehungen zum Kaiser und zu anderen Reichsständen (alphabetisch), innere Verwaltung und Kammerverwaltung
Bestandsgeschichte: Ende des 19. Jahrhunderts wurden bei der Auflösung des ehemals im Oberen Westsaal des Marburger Schlosses gelagerten Bestandes 'Historische Akten' drei Abteilungen gebildet: Politische Akten vor Landgraf Philipp - Politisches Archiv Landgraf Philipps - Politische Akten nach Landgraf Philipp. Die erstgenannte Abteilung ist der vorliegende Bestand. Der Bestand ist kein aus einer Behörde erwachsener Archivkörper, sondern eine archivische Schöpfung mit Sammlungscharakter. Die ursprünglichen Registraturzusammenhänge sind durch die Ordnung nach dem Zinkernagelschen Pertinenzsystem im 19. Jahrhundert verloren gegangen.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Bestand vereint Schriftstücke aus allen hessischen Behörden des Spätmittelalters und des frühen 16. Jahrhunderts. Für deren Geschichte ist Franz Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Marburg 1931, heranzuziehen.
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: Findbuchausdruck
Bestandsgeschichte: Ende des 19. Jahrhunderts wurden bei der Auflösung des ehemals im Oberen Westsaal des Marburger Schlosses gelagerten Bestandes 'Historische Akten' drei Abteilungen gebildet: Politische Akten vor Landgraf Philipp - Politisches Archiv Landgraf Philipps - Politische Akten nach Landgraf Philipp. Die erstgenannte Abteilung ist der vorliegende Bestand. Der Bestand ist kein aus einer Behörde erwachsener Archivkörper, sondern eine archivische Schöpfung mit Sammlungscharakter. Die ursprünglichen Registraturzusammenhänge sind durch die Ordnung nach dem Zinkernagelschen Pertinenzsystem im 19. Jahrhundert verloren gegangen.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Bestand vereint Schriftstücke aus allen hessischen Behörden des Spätmittelalters und des frühen 16. Jahrhunderts. Für deren Geschichte ist Franz Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Marburg 1931, heranzuziehen.
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: Findbuchausdruck
8 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Zeitliche und inhaltliche Überschneidungen mit Bestand 1
Literatur: Gundlach, Franz: Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Marburg 1931
Literatur: Zimmermann, Ludwig: Die Zentralverwaltung Oberhessens unter dem Hofmeister Hans von Dörnberg, Diss. Marburg 1926
Literatur: Gundlach, Franz: Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Marburg 1931
Literatur: Zimmermann, Ludwig: Die Zentralverwaltung Oberhessens unter dem Hofmeister Hans von Dörnberg, Diss. Marburg 1926
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ