Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken stellt dem Landgrafen Philipp von Hessen die nassauische Pfandschaft an der Stadt Wetzlar und die Verschreibung über 14000 Gulden und 4000 Pfund, die Gerechtsame am Schlosse Kalsmunt, die Vogtei zu Wetzlar mit Zubehör samt dem Geleit und dem Schirm über das Kloster Altenberg zu, unter dem Versprechen, soweit erforderlich, den lehnsherrlichen Konsens des Kaisers beizubringen. Hingegen verspricht Landgraf Philipp, Schloß, Tal und Amt Burgschwalbach, desgleichen seinen Anteil an Löhnberg aus den Händen des Volpert (Riedesel) zu Eisenbach Amtmanns zu Diez zu lösen und dem Grafen als ein auch auf die Linie zu Saarbrücken übertragbares Lehen zu verleihen, auch überläßt er ihm die Lösung des bisher von dem von Königstein pfandweise innegehabten hessischen Anteils an Schloß, Stadt und Amt Hadamar, vorbehaltlich der Wiederlösung, der Landsteuer und der Folge daselbst. Die etwa eingegangenen alten Guldenweinzollstätten im Amte Burgschwalbach darf der Landgraf, doch ohne Nachteil für den Grafen wieder aufrichten; dafür verspricht der Landgraf, dem Grafen zu seinen ausstehenden Forderungen an die von Wetzlar zu verhelfen.
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Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken stellt dem Landgrafen Philipp von Hessen die nassauische Pfandschaft an der Stadt Wetzlar und die Verschreibung über 14000 Gulden und 4000 Pfund, die Gerechtsame am Schlosse Kalsmunt, die Vogtei zu Wetzlar mit Zubehör samt dem Geleit und dem Schirm über das Kloster Altenberg zu, unter dem Versprechen, soweit erforderlich, den lehnsherrlichen Konsens des Kaisers beizubringen. Hingegen verspricht Landgraf Philipp, Schloß, Tal und Amt Burgschwalbach, desgleichen seinen Anteil an Löhnberg aus den Händen des Volpert (Riedesel) zu Eisenbach Amtmanns zu Diez zu lösen und dem Grafen als ein auch auf die Linie zu Saarbrücken übertragbares Lehen zu verleihen, auch überläßt er ihm die Lösung des bisher von dem von Königstein pfandweise innegehabten hessischen Anteils an Schloß, Stadt und Amt Hadamar, vorbehaltlich der Wiederlösung, der Landsteuer und der Folge daselbst. Die etwa eingegangenen alten Guldenweinzollstätten im Amte Burgschwalbach darf der Landgraf, doch ohne Nachteil für den Grafen wieder aufrichten; dafür verspricht der Landgraf, dem Grafen zu seinen ausstehenden Forderungen an die von Wetzlar zu verhelfen.
150, U 242
150 Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand)
Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand) >> 1 Urkunden >> 1 Generalia >> 1501-1550
1536 Januar 29
Vidimus des Georg von Schönborn, Wilhelm Weyse von Fauerbach und Eberhard von Landecken vom 12. Mai 1536, in Abschrift Ende 17. Jh.; dahinter die Urkunden vom 2. März 1564, 1. August 1582 und 31. Dezember 1585
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Cassel 1536 Sonntag nach conversio Pauli
Ausfertigung siehe Nr. 754 (Passivlehen Hessen)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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17.06.2025, 2:08 PM CEST
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