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Herzog Leszek von [Inowroclaw] verkauft dem Deutschen Orden die Michelau gegen die verfallene Pfandsumme und eine Zuzahlung von 200 Mark unter besonderer Regelung der Stellung des Bartusch zum Deutschen Orden.
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Herzog Leszek von [Inowroclaw] verkauft dem Deutschen Orden die Michelau gegen die verfallene Pfandsumme und eine Zuzahlung von 200 Mark unter besonderer Regelung der Stellung des Bartusch zum Deutschen Orden.
Preußisches Urkundenbuch II, Nr. 187. - Hubatsch/Joachim, Regesta II, Nr. 478.
Verweis: Die Urkunde ist in einer weiteren Ausfertigung (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 57, Nr. 22a) sowie in Transsumpten von 1335 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 58, Nr. 20), 1335 September 21 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 58, Nr. 15), 1421 Mai 10 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 58, Nr. 22) und 1421 November 5 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 57, Nr. 22) überliefert.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.