Henne Weise von Fauerbach (Weyse, Ffurbach) und Drude, seine eheliche Hausfrau, schulden Herman (II.) Riedesel, Ritter, Erbmarschall zu Hessen (He...
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180
Abt. 9 Nr. 8,8
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1437 November 07
Ausfertigung, Pergament (13,5 x 33,5 cm) mit anhängendem Siegel (relativ gut erhalten, kleiner Ausbruch am linken Rand)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff den dorstag nehist vor s(an)ten Mertins tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Weise von Fauerbach (Weyse, Ffurbach) und Drude, seine eheliche Hausfrau, schulden Herman (II.) Riedesel, Ritter, Erbmarschall zu Hessen (Hessin), 400 Silberlinge Frankfurter (Franckfurdir) Währung, die sie ihm mit 40 rheinischen Silberlingen aus ihrem Gelde und ihrem Bede an dem Gericht zu Oberohmen (Obirn, Omen) auf Michaelis verzinsen wollen, und versetzen ihm dafür all ihr Geld, das sie an dem Gericht Oberohmen haben. Wiederkauf nach vierteljähriger Kündigung zu Martini vorbehalten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Schuldbrieff von Weisens v(on) Feuerbach über 400 fl. an Herman Reideseln Rittern, ist aus dem Gericht Obernohme(n) die bed unterpfänd(lich) verschrieben"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "so han ich Henne Weyse obg(enan)nt(er) vor mich Druden my(ne) eliche husfrawen und unßir Erbin my(n) Ingesigil an diessen brieff wißentlichen gehangen"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 549
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Weise von Fauerbach (Weyse, Ffurbach) und Drude, seine eheliche Hausfrau, schulden Herman (II.) Riedesel, Ritter, Erbmarschall zu Hessen (Hessin), 400 Silberlinge Frankfurter (Franckfurdir) Währung, die sie ihm mit 40 rheinischen Silberlingen aus ihrem Gelde und ihrem Bede an dem Gericht zu Oberohmen (Obirn, Omen) auf Michaelis verzinsen wollen, und versetzen ihm dafür all ihr Geld, das sie an dem Gericht Oberohmen haben. Wiederkauf nach vierteljähriger Kündigung zu Martini vorbehalten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Schuldbrieff von Weisens v(on) Feuerbach über 400 fl. an Herman Reideseln Rittern, ist aus dem Gericht Obernohme(n) die bed unterpfänd(lich) verschrieben"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "so han ich Henne Weyse obg(enan)nt(er) vor mich Druden my(ne) eliche husfrawen und unßir Erbin my(n) Ingesigil an diessen brieff wißentlichen gehangen"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 549
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ
Namensnennung 4.0 International