Michel Schnider gen. Söldner aus Ebhausen, zu Tübingen gef., weil er unter Bruch eines früheren Gelöbnisses ohne Erlaubnis der Obrigkeit das Land verlassen hatte, nach Frankreich gezogen und dann mit Hz. Ulrich nach Württemberg zurückgekehrt war und sich dabei auch des Diebstahls schuldig gemacht hatte, jedoch in Anbetracht seiner sechs Kinder und auf Fürbitten guter Freunde der Leibesstrafe enthoben und vor die Wahl gestellt, entweder nach Recht verurteilt zu werden oder sich mit Ruten auspeitschen zu lassen und sein Leben lang das Amt Wildberg nicht mehr zu verlassen, entscheidet sich für das Letztere, schwört U. und gelobt eidlich, obige Artikel einzuhalten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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